Grifflochhorn

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Grifflochhörner sind Musikinstrumente aus der Gruppe der Blasinstrumente (Aerophone), die nach dem Prinzip der Polsterpfeife angeblasen werden. Zur Längenveränderung hat die Röhre eingebohrte Tonlöcher, die vergleichbar der Blockflöte mit den Fingern gegriffen werden. Da Grifflochhörner auch in höhere Naturtöne überblasen können, haben sie einen relativ großen, weitgehend chromatischen Tonumfang.

Eine aus Reims stammende Psalterillustration aus dem ersten Viertel des 12. Jahrhunderts, die heute im St. John's College in Cambridge aufbewahrt wird, zeigt die Verwendung von Grifflochhörnern schon in alttestamentlicher Zeit.[1] Die bekanntesten Grifflochhörner sind die Zinken. Sie wurden vom 13. bis zum 18. Jh. eingesetzt und haben einen Tonumfang von zwei bis drei Oktaven.

Ein weiterer Vertreter dieser Gruppe ist das Klappenhorn, welches im 18. Jahrhundert entstand und dessen Tonlöcher mit Klappen versehen wurden.

Keine Grifflochhörner in diesem eigentlichen Sinne sind Instrumente wie die Barocktrompete. Diese besitzen zwar mitunter auch zwei bis vier mit den Fingern bedeckbare Löcher, diese fungieren jedoch in erster Linie als Intonationshilfen.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Julia Zimmermann: König Davids Tanz vor der Bundeslade. In: Hubert Herkommer: König David - biblische Schlüsselfigur und europäische Leitgestalt. Saint-Paul, 2003. ISBN 3-727-81374-1