Großer Staufenberg (Harz)

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Großer Staufenberg
Blick vom Zorger Glockenturm südwärts zum Großen Staufenberg

Blick vom Zorger Glockenturm südwärts zum Großen Staufenberg

Höhe 554 m ü. NHN [1]
Lage bei Zorge, Landkreis Göttingen, Niedersachsen (Deutschland)
Gebirge Harz (Unterharz)
Koordinaten 51° 37′ 32″ N, 10° 38′ 8″ OKoordinaten: 51° 37′ 32″ N, 10° 38′ 8″ O
Großer Staufenberg (Harz) (Niedersachsen)
Großer Staufenberg (Harz)

Der Große Staufenberg ist ein 554 m ü. NHN[1] hoher Berg im Harz. Er liegt bei Zorge im niedersächsischen Landkreis Göttingen, dicht an der Grenze zu Thüringen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Große Staufenberg erhebt sich im Unterharz und im Naturpark Harz. Sein Gipfel liegt 1,1 km südlich der Dorfkirche von Zorge, einem Ortsteil der Gemeinde Walkenried, und 1,4 km nordnordöstlich der Zorger Ortslage Unterzorge. Nordöstlich vorbei fließt der Elsbach, der nördlich des Berges in den westlich von ihm verlaufenden Helme-Zufluss Torge mündet. Südwestliche Nebenkuppe ist der Kleine Staufenberg (420 m).

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Große Staufenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Harz (Nr. 38), in der Haupteinheit Oberharz (380) und in der Untereinheit Südlicher Oberharz (380.8) zum Naturraum Wiedabergland (380.80). Die Landschaft leitet nach Südosten in den Naturraum Ilfelder Bergland (382.71) über, der in der Haupteinheit Unterharz (382) zur Untereinheit Unterharz-Südrand (382.7) zählt.[2]

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Großen Staufenberg liegen Teile des Naturschutzgebiets Staufenberg (CDDA-Nr. 165650; 2008 ausgewiesen; 1,6 km² groß) und des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Staufenberg (FFH-Nr. 4329-302; 1,44 km²).[1]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Jürgen Spönemann: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 100 Halberstadt. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1970. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)