Gspaltenhornhütte

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Gspaltenhornhütte
SAC-Hütte
Gspaltenhornhütte gegen Morgenhorn und Blüemlisalp

Gspaltenhornhütte gegen Morgenhorn und Blüemlisalp

Gebirgsgruppe Berner Alpen
Geographische Lage: 628518 / 151329Koordinaten: 46° 30′ 45,6″ N, 7° 48′ 36,8″ O; CH1903: 628518 / 151329
Höhenlage 2450 m ü. M.
Gspaltenhornhütte (Kanton Bern)
Gspaltenhornhütte
Besitzer SAC-Sektion Bern
Erbaut 1902; Wiederherstellung 1910, Neubau 1937, Neubau 1953, Umbau 2014
Bautyp Hütte; Stein
Beherbergung 60 Schlafplätze
Weblink Gspaltenhornhütte
Hüttenverzeichnis SAC
p1

Die Gspaltenhornhütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpen-Clubs SAC im Kanton Bern in der Schweiz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hütte liegt in der Westflanke des Gspaltenhorns auf einer Höhe von 2450 m ü. M. Die Höhenangabe für die alte Hütte war 2'390 Meter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Hütte wurde 1902 erbaut und 1910 «wiederhergestellt», was auf eine Demolierung durch Naturgewalten schliessen lässt.[1] 1911 wurde am Fuss des Wildstein ein Holzbau von der SAC Sektion Bern mit 20–30 Schlafplätzen errichtet. 1936 entschloss man sich zur Schliessung und nach Eröffnung der neuen Hütte 1937 zum Abbruch der Hütte, nachdem 1932 festgestellt wurde, dass der Felskopf über der Hütte stark verwitterte und die Hütte durch Steinschlag mehr und mehr gefährdete.

1952 wurde das Steinhaus von 1937 von einer Lawine zerstört und 1953 der Neubau, welcher sich an den Fels anschmiegte, eröffnet.

Zugang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hütte erreicht man am leichtesten von der Griesalp aus. Ein längerer Zugang ist von Mürren via Sefinenfurgge (2612 m). Vom Oeschinensee (1600 m) aus muss zunächst zum Hohtürli (2778 m) aufgestiegen und nach einem Abstieg die Gletscherzunge des Gamchigletschers (1950 m) überquert werden. Alpinisten können – mit Kletterpassagen und Gletscherüberquerungen – die Hütte auch von der Mutthornhütte aus via Gamchilücke (2837 m) erreichen.

Besteigungsmöglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hütte dient als Ausgangspunkt für Besteigungen von:

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1:25'000 Blatt 1248 Mürren

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SAC Clubhüttenalbum 1928/1931, Ergänzt 1937/1946, Grafische Kunstanstalt Brunner & Cie. A.-G., Zürich