Gundel-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Gundel-Preis wurde jährlich von der Akademie der Bildenden Künste in Wien für die sich an den 6 Kunstklassen (Malerei, Bildhauerei, Graveur- und Medailleurkunst, Landschaftsmalerei, Architektur und Kupferstecherei) auszeichnenden Schüler verliehen.

Dieser Hofpreis wurde der Akademie 1782 vom kaiserlichen Hofrat Paul Anton von Gundel gestiftet.[1] Bis 1783 wurde der Preis in bar ausbezahlt und ab 1784 wurden Medaillen verliehen: Für den ersten Preis eine Gold- und für den zweiten in einer Silbermedaille aus „Allerhöchsten Kaiserlichen Königlichen Gnaden“.
Die Jury wurde aus dem akademischen Professorenkollegium gebildet.

Preisträger (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Akademie der bildenden Künste in Wien im 18. Jahrhundert - Reformen unter Kaunitz (Diplomarbeit Dr. iur. Kurt Haslinger, Seite 92) (PDF; 792 kB)
  2. G. Rizzi: Pichl, Alois Ludwig (Luigi) (1782-1856), Architekt. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 8, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1983, ISBN 3-7001-0187-2, S. 51.
  3. Österreichisches Biographisches Lexikon - abgerufen am 29. Dezember 2010.
  4. Rudolf Wiskoczil (Werian)