Hämostatikum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Hämostatikum (griechisch αἷμα haíma, deutsch ‚Blut‘ und στάσις stasis, deutsch ‚Stauung‘, ‚Stillung‘) ist eine Substanz, die zur Blutstillung angewendet wird. Weitere Synonyme sind Hämatostatikum, Styptikum, Hämostyptikum oder auch Hämatostyptikum.

Die Bezeichnung Antihämorrhagikum (griechisch ἀντί anti-, deutsch ‚gegen‘ und lateinisch rrhagia- aus altgriechisch ραγία- ragía- vom Stamm ῥηγνύναι rhēgnúnai, deutsch ‚Laufen‘, ‚Fließen‘) stellt einen zusammenfassenden, nicht eindeutig definierten Begriff dar. Gemeint sind dabei Mittel, die die Gerinnungsfähigkeit des Blutes steigern:

Das Gegenstück, also Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung sind Antikoagulantien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst-Günther Grünbaum, Ernst Schimke (Hrsg.): Klinik der Hundekrankheiten. 3. Auflage. Georg Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 3-8304-1021-2, S. 121 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!