Húsavík (Färöer)

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Die Húsavíkar kommuna auf der Färöerkarte. Der Ort Húsavík ist hervorgehoben
Húsavík auf einer färöischen Briefmarke von 2006.

Húsavík [ˈhʉusavʊik] (dänischer Name: Husevig) ist ein Ort der Färöer an der Ostküste der Insel Sandoy.

  • Einwohner: 77 (1. Januar 2007)
  • Postleitzahl: FO-230
  • Kommune: Húsavíkar kommuna

Zur Kommune Húsavík gehören die Orte Dalur und Skarvanes. Mit ihnen zusammen hat die Kommune etwa 130 Einwohner.

Der Ort existiert seit der Wikingerzeit auf den Färöern. Es gibt zwei alte Ortsteile, wobei das Dorf gemäß einer Sage früher in einer Talsenke, Kvíggjagil, westlich der gegenwärtigen Hauptsiedlung lag. Dort lassen sich Siedlungsreste sowie Spuren einer Kirche und eines Friedhofs nachweisen.

Es gibt auch eine Sage, gemäß der das Dorf im 14. Jahrhundert durch den Schwarzen Tod ausgelöscht und danach auf dem Ostufer des Bachs wieder aufgebaut wurde. Eine sehr reiche und tüchtige Frau, Hústrúin (die Hausherrin[1]) genannt, war im Dorf zu Hause. Laut der Sage haben sie und ihr Mann das Dorf wieder aufgebaut. Der Steinwall, mit dem sie den Friedhof eingefriedet hat, ist erhalten geblieben, was ebenfalls auf die Steinwände der Heuscheune und den die Häuser umgebenden gepflasterten Hof zutrifft. Dies gilt als Zeugnis ihrer Fähigkeiten. Diese Stätte heißt Heimi á Garði.

Die Dorfkirche stammt von 1863. Im Ort gibt es ein ca. 130 Jahre altes, nunmehr unter Denkmalschutz stehendes ehemaliges Wohnhaus mit Grassodendach zu sehen: á Breyt. Es ist ein Museum und Filiale des färöischen Nationalmuseums.

An der Hafenmole steht ein Relief von Tróndur Patursson. Der breite Sandstrand von Húsavík gehört zu den für Grindwalfang zugelassenen Orten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Húsavík (Färöer) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Annfinnur í Skála, Jonhard Mikkelsen: hústrú. In: Faroese-English dictionary. Sprotin, abgerufen am 5. Februar 2019 (englisch).

Koordinaten: 61° 49′ N, 6° 41′ W