Hücker-Aschen

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Hücker-Aschen
Stadt Spenge
Koordinaten: 52° 10′ 17″ N, 8° 30′ 53″ O
Höhe: 82 m ü. NN
Fläche: 6,84 km²
Einwohner: 1500
Bevölkerungsdichte: 219 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32139
Vorwahl: 05225, 05223
Bardüttingdorf Hücker-Aschen Lenzinghausen Spenge WallenbrückKarte
Über dieses Bild
Ortsteile der Stadt Spenge
Wall-Holländer Windmühle auf dem Gehlenbrink
Evangelisch-lutherische Kirche in Klein Aschen

Hücker-Aschen ist ein Ortsteil im Nordosten der ostwestfälischen Stadt Spenge im Kreis Herford, Nordrhein-Westfalen.

Mit rund 1500 Einwohnern ist Hücker-Aschen der viertgrößte Stadtteil Spenges. Er ist besonders für das Naherholungsgebiet Hücker Moor bekannt. Die alte Windmühle in Hücker-Aschen wird ausschließlich für feierliche Veranstaltungen genutzt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aschen wurde als Askan 1153 erstmals schriftlich erwähnt.[1] Beim Ortsteil Klein-Aschen am Fluss Warmenau lag einst die Wasserburg Aschen.[2][3] Ihre Existenz ist erstmals sicher für 1404 belegt. Die ältesten Hinweise auf eine Familie von Aschen reichen bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Von der ehemaligen Burgstelle sind heute keine sichtbaren Spuren mehr erhalten.

Der Ortsteil Hücker wurde 1151 als Hucheri erstmals schriftlich erwähnt.[4]

Mit der Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr in Spenge wurde 1885 in Hücker-Aschen die so genannte „Pflichtfeuerwehr“ gebildet. 1898 kam es zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hücker-Aschen.[5]

Hücker-Aschen war bis 1968 eine eigenständige Gemeinde im Amt Spenge. Am 1. Januar 1969 schloss sich Hücker-Aschen mit den anderen vier Gemeinden des Amtes zur neuen Stadt Spenge zusammen.[6]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die schulische Grundversorgung der ersten vier Schuljahre ist die „Offene Ganztagsgrundschule Spenge/Hücker-Aschen“ zuständig, die im Zentrum der Stadt Spenge liegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Herford. Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-89534-924-9, S. 32. (PDF)
  2. Eintrag zu Aschen in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts
  3. Karl W. Waldjecker: Die Rittersitze Kasum und Aschen, in: Ravensberger Blätter 2/1982, S. 90–92.
  4. Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Herford. Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-89534-924-9, S. 146. (PDF)
  5. Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hücker-Aschen
  6. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 75.