Hagen Koch

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Hagen Koch (* 22. Juli 1940 in Dessau) war 1989 Beauftragter für den Abriss der Berliner Mauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hagen Koch absolvierte eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. Er begann seine Laufbahn als Unteroffiziersanwärter beim Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ des Ministeriums für Staatssicherheit. Dort wurde er damit beauftragt, den Grenzverlauf der Mauer zu kartografieren.

Er heiratete seine Frau Elke zweimal. Da sie über Westkontakte verfügte, ließ er sich auf Drängen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) 1966 von ihr scheiden, heiratete sie jedoch 1967 erneut. 1985 wurde er aufgrund der Erfüllung der Dienstzeit aus dem Dienst des MfS entlassen.[1]

Nachdem er im Institut für Denkmalpflege der DDR zum Kulturgutschutzbeauftragten ernannt wurde, wurde er 1990 vom Kulturminister Dietmar Keller aus der Regierung Hans Modrow zum Beauftragten für den Mauerabriss ernannt.

Er gründete das Berliner Mauer-Archiv.[2][3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hptm. Koch - Wachregiment Feliks Dzierzynski. STASI-Offizier Hagen Koch im Spiegel der Stasi-Unterlagen. Abgerufen am 26. März 2021.
  2. Katja Iken: Ein deutsches Leben: Der Mauermann. In: einestages. 9. November 2007, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  3. Die Mauer. Ein Leben. Eine Karriere. (Memento vom 11. Oktober 2003 im Internet Archive) In: netzeitung.de
  4. Where is the wall? In: Berlinische Monatsschrift (Luisenstädtischer Bildungsverein). Heft 7, 2001, ISSN 0944-5560, S. 114–122 (luise-berlin.de).