Hamburgische Biografie

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Die Hamburgische Biografie ist ein biografisches Nachschlagewerk, das sich auf mit der Stadt Hamburg verbundene Personen beschränkt. Es sind bislang sechs Bände erschienen, die seit 2000 von der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte der Universität Hamburg erarbeitet wurden. Herausgeber sind Franklin Kopitzsch und Dirk Brietzke.

Die erschienenen Bände enthalten insgesamt 1891 Beiträge, die von 244 Autoren verfasst wurden.[1] Aufgenommen wurden ausschließlich verstorbene Persönlichkeiten, die in Hamburg geboren wurden oder maßgeblich hier gewirkt haben. Die einzelnen Bände sind jeweils von A–Z geordnet und werden durch ein kumulatives Register erschlossen. Im 6. Band wurde dieses Register um solche Personen erweitert, die keinen eigenen Eintrag haben, jedoch in den bereits vorhandenen erwähnt werden.[2] Inhaltliche Überschneidungen bestehen insbesondere für in Altona und Wandsbek wirksame Personen mit dem Biographischen Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck.

Bandübersicht[Bearbeiten]

Die ersten beiden Bände erschienen 2001 und 2003 im Hamburger Christians Verlag; nach dessen Insolvenz[3] wurde die Reihe dann ab 2006 vom Wallstein Verlag Göttingen fortgesetzt.

  1. Christians, Hamburg 2001, ISBN 3-7672-1364-8. 2. verbesserte Auflage: Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0098-9.
  2. Christians, Hamburg 2003, ISBN 3-7672-1366-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 2. Auflage: Wallstein, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0099-7.
  3. Wallstein, Göttingen 2006 ISBN 3-8353-0081-4.
  4. Wallstein, Göttingen 2008 ISBN 978-3-8353-0229-7.
  5. Wallstein, Göttingen 2010 ISBN 978-3-8353-0640-0.
  6. Wallstein, Göttingen 2012 ISBN 978-3-8353-1025-4.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorwort zu Band 6, S. 8.
  2. Vorwort zu Band 6, S. 8; vgl. auch die Verlagsankündigung für Band 6, abgerufen am 14. November 2012.
  3. Christians Verlag vor dem Aus?, Hamburger Abendblatt vom 27. Oktober 2004, abgerufen am 15. November 2012.