Hamun-See

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Dieser Artikel erläutert den See an der iranisch-afghanischen Grenze, zu anderen gleichnamigen Seen siehe Hamun.
Hamun-See
Geographische Lage Sistan und Belutschistan,
Zuflüsse Hilmend, saisonal: Halil und Bampur
Abfluss ohne Abfluss (Endsee)
Daten
Koordinaten 30° 50′ 0″ N, 61° 10′ 0″ OKoordinaten: 30° 50′ 0″ N, 61° 10′ 0″ O
Hamun-See (Iran)
Hamun-See
Höhe über Meeresspiegel 500 m
Fläche 1.600 km² (max)dep1f5

Als Hamun-See oder Lake Hāmūn (persisch دریاچه هامون Daryācheh-ye Hāmūn) wird eine saisonale Seenlandschaft in der Provinz Sistan und Belutschistan im Iran bezeichnet. Aus dem afghanischen Hindukusch kommend, entwässert der Hilmend hier in ein weites flaches Becken. Auch die lokale Schneeschmelze und Regenperioden speisen den See. Es ist ein Endsee, er besitzt also keinen Abfluss ins Meer (Endorheisches Becken). In seiner größten Ausdehnung bedeckte er in einer regenreichen Jahreszeit etwa 4000 km². Durch vermehrten Wasserverbrauch in der Landwirtschaft und ausbleibende Regenfälle in den Jahren 1999 bis 2001 ist die Seenlandschaft zeitweise völlig ausgetrocknet.

Zentral in der Ebene des Sees erhebt sich bis auf rund 600 Meter der Basaltberg Kuh-e Khwaja. Die Ruinen des Schlosses Dahan-e-ye Gholman (Sklaventor) von Zabol liegen in der Nähe des Sees.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserfläche des Hamun in verschiedenen Jahren