Hans-Henning Kortüm

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Hans-Henning Kortüm (* 25. Juni 1955) ist ein deutscher Historiker.

Hans-Henning Kortüm studierte Germanistik, Geschichte und Volkswirtschaft an der Universität Tübingen. Dort wurde er 1985 mit einer von Harald Zimmermann betreuten Arbeit über Richer von Reims promoviert. Die Habilitation erfolgte 1991 ebenfalls bei Zimmermann in Tübingen mit einer Arbeit über die päpstlichen Privilegien von 896 bis 1046. Als Nachfolger von Wilfried Hartmann lehrt Kortüm seit 1999 als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Regensburg. Einen Hauptarbeitsschwerpunkt Kortüms bildet die Erforschung des mittelalterlichen Krieges unter kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • Kriege und Krieger 500–1500. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-021416-3. (Rezension)
  • Menschen und Mentalitäten. Einführung in Vorstellungswelten des Mittelalters. Akademie-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-05-002603-0.
  • Zur päpstlichen Urkundensprache im frühen Mittelalter. Die päpstlichen Privilegien 896–1046 (= Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters. Bd. 17). Thorbecke, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-5717-2 (Zugleich: Tübingen, Universität, Habilitationsschrift, 1992).
  • Richer von Saint-Remi. Studien zu einem Geschichtsschreiber des 10. Jahrhunderts (= Historische Forschungen. Bd. 8). Steiner, Stuttgart 1985, ISBN 3-515-04288-1.

Herausgeberschaften

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]