Hans Peter Thurn

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Hans Peter Thurn (* 5. August 1943 in Krefeld) ist ein deutscher Soziologe.

Thurn studierte Philosophie, Soziologie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten in Heidelberg, Frankfurt am Main und Köln. Er wurde 1970 promoviert und 1977 habilitiert. Er lehrt als Professor für Soziologie an der Kunstakademie Düsseldorf.

Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Kultursoziologie und Kulturgeschichte sowie Kunst- und Literatursoziologie. 2017 wurde Thurn in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften gewählt.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Roman der unaufgeklärten Gesellschaft, Stuttgart 1973.
  • Soziologie der Kunst, Stuttgart 1973 (spanisch 1983).
  • Soziologie der Kultur. Stuttgart 1976 (italienisch 1979).
  • Kritik der marxistischen Kunsttheorie, Stuttgart 1976.
  • Der Mensch im Alltag. Grundrisse einer Anthropologie des Alltagslebens, Stuttgart 1980.
  • Künstler in der Gesellschaft. Eine empirische Untersuchung, Opladen 1985.
  • Kulturbegründer und Weltzerstörer. Der Mensch im Zwiespalt seiner Möglichkeiten, Stuttgart 1990.
  • Der Kunsthändler. Wandlungen eines Berufes, München 1994.
  • Bildmacht und Sozialanspruch. Studien zur Kunstsoziologie, Opladen 1997.
  • Die Vernissage. Vom Künstlertreffen zum Freizeitvergnügen, Köln 1999.
  • Kultur im Widerspruch. Analysen und Perspektiven, Opladen 2001.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]