Hans Rémond

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Hans Rémond (* 27. Januar 1932 in Salzwedel, Deutschland) ist ein zeitgenössischer Maler. Er lebt und arbeitet in Basel.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Flucht mit seinen Eltern aus Deutschland kommt Hans Rémond 1938 über Luxemburg in die Schweiz. Er besucht die Schulen in Binningen und Münchenstein und beginnt 1948 eine Lehre als Wagenlackierer und Flachmaler. Nach Abschluss seiner Lehre übt er den Beruf zunächst aus, bildet sich aber auch künstlerisch weiter. Seit 1961 ist er selbstständiger Künstler in Basel.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Werke von Hans Rémond zeigen deutliche Spuren des Expressionismus, teilweise sind sie kubistisierend bzw. futurisierend (so speziell seine "Figur" aus dem Jahr 1966). Bald überwindet er jedoch seine Vorgänger und wendet sich anderen Materialien denn dem traditionellen Öl auf Leinwand zu. Besonders bemerkenswert sind seine Schnurbilder, die den Betrachter einerseits zu äussersten ästhetischen Askese zwingen, andererseits aber auch das Wesen des Künstlers an sich in Frage stellen ("jeder kann sein Schnurbild selber machen").

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katalog zur Ausstellung vom 22. Januar 1977 von Samuel Buri, William Philips und Hans Rémond in der Kunsthalle Basel.
  • Artikel zu dieser Ausstellung in der Nationalzeitung (Basel) vom 27. Januar 1977, S. 27.
  • "Der Maler Hans Rémond", Artikel im Abendblatt der Nationalzeitung (Basel) vom 5. September 1966.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]