Hany Ramzy

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Hany Ramzy
Ramzyenppi.JPG
Spielerinformationen
Name Hany Guda Ramzy
Geburtstag 10. März 1969
Geburtsort KairoÄgypten
Größe 186 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1977–1988 Al-Ahly
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1990 Al-Ahly
1990–1994 Neuchâtel Xamax 85 0(9)
1994–1998 Werder Bremen 98 0(3)
1998–2005 1. FC Kaiserslautern 130 (12)
2005 1. FC Saarbrücken 4 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1988–2003 Ägypten 124 0(6)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2005–2006 ENPPI (Co-Trainer)
2007 ENPPI
2007–2008 ENPPI (Co-Trainer)
2008–2009 Ägypten U-20 (Co-Trainer)
2009–2012 Ägypten U-23
2011 Ägypten (Interim)
2012–2013 Lierse SK
2013–2014 Wadi Degla FC
2014– Dubai SC
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Hany Guda Ramzy (* 10. März 1969 in Kairo) ist ein ehemaliger ägyptischer Fußballspieler. Ramzy spielte als zentraler Verteidiger und Libero. Seit seinem Karriereende ist er als Trainer tätig.

Vereinslaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ramzy begann seine Spielerlaufbahn in der Jugend von al Ahly Kairo, 1987 hatte er dort auch sein Debüt als Profi, nach zwei ägyptischen Meisterschaften und einem Pokalgewinn, wechselte Ramzy 1990 in die Schweizer Nationalliga A zu Neuchâtel Xamax. Nach fünf Jahren, in denen er in 85 Einsätzen neun Tore erzielen konnte, ging er zu Werder Bremen und wurde so erster Ägypter, der in der Bundesliga spielte. Bei Bremen hatte Ramzy von 1994 bis 1998 seine beste Zeit. Bereits in seiner ersten Saison konnte er mit der Mannschaft die Vizemeisterschaft feiern.

1998 holte Otto Rehhagel, Ramzys alter Trainer aus Bremer Zeiten, ihn in die Pfalz zum 1. FC Kaiserslautern. Bis 2003 war er noch Stammspieler, verletzte sich dann aber am 2. August 2003 so schwer, dass er bis zum Ablauf seines Vertrages 2005 zu keinem Bundesligaeinsatz mehr kam. Während dieser Zeit machte er seinen Trainerschein und arbeitete im Jugendbereich des Vereins mit.

Nach Ablauf seines Vertrages beim FCK unterschrieb er beim 1. FC Saarbrücken, damals 2. Bundesliga, verließ den Verein jedoch nach vier Einsätzen bereits wieder, um Assistenztrainer beim Kairoer Erstligisten ENPPI zu werden.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ramzy hatte zwischen 1988 und 2003 insgesamt 124 Einsätze für die ägyptische Fußballnationalmannschaft, lediglich Ibrahim Hassan (mit 125 Länderspielen) und Hossam Hassan (bis September 2006 170 Spiele) kamen auf mehr Einsätze in der Nationalmannschaft. Seine größten Erfolge mit der Nationalmannschaft waren die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, sowie der Sieg der Fußball-Afrikameisterschaft 1998. Ramzy ist zudem Rekordspieler Ägyptens beim Afrika-Cup.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Dezember 2009 war Ramzy Co-Trainer der ägyptischen U20-Nationalmannschaft. Diese Stelle bekleidete er seit September 2008. Zuvor arbeitete er als Assistenztrainer für den Erstligisten ENPPI. Als der damalige Trainer des Vereins Rainer Zobel im Januar 2007 gehen musste, übernahm er den Posten als Trainer bis zum Saisonende.

Am 22. Dezember 2009 übernahm er das Amt des Cheftrainers der ägyptischen U-23-Nationalmannschaft. Er sollte das Team zu den olympischen Spielen 2012 in London führen.

Seit Februar 2014 ist er Trainer des Dubai SC.[1]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist Angehöriger der Koptisch-Orthodoxen Kirche. Seit dem 10. Januar 2002 ist er mit der Italienerin Emanuela verheiratet. Am 14. September 2002 kam sein Sohn zur Welt.

Strafprozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 wurde Ramzy wegen sexueller Nötigung nach § 177 StGB vom Amtsgericht Kaiserslautern zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, der Vollzug der Strafe wurde jedoch auf Bewährung ausgesetzt. Er hatte im August 2001 in einer Gaststätte in Kaiserslautern eine fremde Frau sexuell genötigt, Ramzy gestand die Tat ein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil auf soccerway.com, abgerufen am 22. Januar 2017