1. FC Saarbrücken

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1. FC Saarbrücken
Vereinslogo
Basisdaten
Name 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V.
Sitz Saarbrücken, Saarland
Gründung 18. April 1903
Farben Blau-Schwarz
Mitglieder 3500 (Stand: 9. Juli 2020)[1]
Präsident Hartmut Ostermann
Website fc-saarbruecken.de
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Lukas Kwasniok
Spielstätte Ludwigsparkstadion
Plätze 16.003
Liga 3. Liga
2019/20 1. Platz   (Regionalliga Südwest)
Heim
Auswärts

Der 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V. (1. FC Saarbrücken) ist ein Sportverein aus der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken. Die Fußballmannschaft des ursprünglich 1903 gegründeten Vereines, der zwischen 1909 und 1945 unter dem Namen FV Saarbrücken antrat, zählte ab den 1930er Jahren zu den deutschen Spitzenvereinen, wurde 1943 und 1952 Vizemeister und war 1963 eines von 16 Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga. Seit 1964 pendelt die Mannschaft zwischen der ersten und fünften Spielklasse, seit Sommer 2020 spielt sie in der 3. Liga.

Die Frauenmannschaft, die 16 Jahre lang der Bundesliga angehörte, spielt seit 2011 in der 2. Bundesliga Süd. 2008 erreichte sie das DFB-Pokalfinale.

Im Verein gibt es noch eine Handballabteilung.

Die Tischtennisabteilung gründete 2011 mit dem 1. FC Saarbrücken-Tischtennis einen eigenständigen Verein und spielt seit 2009 in der Bundesliga.

Der Klub wird auch de FC oder die Molschder (aufgrund der Lage des Ludwigsparkstadions im Saarbrücker Stadtteil Malstatt) genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 18. April 1903 im Saarbrücker Stadtteil Malstatt als Fußballabteilung des TV 1876 Malstatt gegründet. Nach Abspaltung der Fußballabteilung erfolgte 1907 eine Neugründung als FV Malstatt-Burbach. Am 1. April 1909 wurde der Verein in FV Saarbrücken umbenannt. Von 1943 bis 1945 bildete der Verein gemeinsam mit dem SC Altenkessel die Kriegsspielgemeinschaft Saarbrücken. Nach der Auflösung am 25. November 1945 wurde der Verein am selben Tag unter dem Namen 1. FC Saarbrücken neu gegründet.[2]

Ende April 1947 trat Stade de Reims zum Freundschaftsspiel auf dem Kieselhumes an (3:5 vor 25.000 Zuschauern); es war – in Anwesenheit des FIFA-Präsidenten – das erste internationale Spiel im Saarland nach Kriegsende. Zwischen 1948 und 1951 war der 1. FC dem Bereich des französischen Fußballverbandes (FFF) zugeordnet, spielte ein Jahr lang – außer Konkurrenz – in der Division 2 und wurde entsprechend als FC Sarrebruck bezeichnet.

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Saisonbilanzen des 1. FC Saarbrücken

Vor 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des FV Saarbrücken

Obwohl er Anfang der 1930er Jahre zu den südwestdeutschen Spitzenmannschaften gezählt und sich noch 1931 und 1932 für die süddeutsche Endrunde qualifiziert hatte, verpasste der FV Saarbrücken aufgrund eines fünften Platzes 1933 die Qualifikation für die neue Gauliga Südwest. Erst 1935 gelang dem FV Saarbrücken erstmals der Sprung in die neue oberste Spielklasse. Ab 1939 spielte der Verein in der Staffel Saarpfalz der Gauliga Südwest und wurde dort 1941 erstmals Staffelmeister. Im Endspiel um die Südwestmeisterschaft unterlagen die Saarbrücker jedoch Kickers Offenbach (2:2 und 2:3) und waren somit nicht für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zwei Jahre später gewann der Verein die Gaumeisterschaft im Gau Westmark und nahm erstmals an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil. Dort besiegten die Saarländer unter anderen den VfR Mannheim und Vienna Wien und erreichten das Finale in Berlin. Im Endspiel unterlag der FVS zwar dem Dresdner SC deutlich mit 0:3, die deutsche Vizemeisterschaft des Jahres 1943 ist dennoch einer der bis heute größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Nachdem das Vereinsheim des FV Saarbrücken durch einen Bombentreffer zerstört worden war, spielte die Mannschaft in der Runde 1943/44 in einer Kriegsspielgemeinschaft mit dem SC Altenkessel und konnte den Gaumeistertitel verteidigen, drang in der Endrunde bis ins Viertelfinale vor, scheiterte dort aber am 1. FC Nürnberg.

1945 bis zur Rückkehr in den deutschen Ligafußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg startete der 1. FC Saarbrücken zunächst in der Oberliga Südwest-Nord und spielte dort drei Jahre lang recht erfolgreich. 1946 gewannen die Saarländer gegen den SV Rastatt (4:4 und 5:0) die Südwestmeisterschaft und damit die Französische Zonenmeisterschaft. 1948 musste der saarländische Fußball das deutsche Ligasystem verlassen. Da der Verein sich für die Ehrenliga des Saarlandes zu stark fühlte, bewarb er sich beim französischen Fußballverband um eine Teilnahme am Spielbetrieb. Nach zähen Verhandlungen durften die Saarbrücker schließlich mit Gastrecht 1948/49 in der 2. französischen Division als FC Sarrebruck antreten. Die Partien der Saarländer wurden nicht gewertet, auch in der Tabelle wurde der Verein nicht geführt; inoffizielle Fassungen sehen die Saarbrücker mit unterschiedlich vielen Punkten Vorsprung vor Girondins Bordeaux als Tabellenersten. Der Aufstieg in die erste französische Liga wurde dem FCS jedoch verwehrt, vielmehr wurde Saarbrücken aus dem französischen Ligabetrieb ausgeschlossen und so trug er von 1949 bis 1951 nur Freundschaftsspiele um den sog. Internationalen Saarlandpokal aus, den er trotz starker internationaler Konkurrenz gewann. Unter anderem gelang dem FCS als erster deutschen Mannschaft ein Sieg über Real Madrid (4:0). Der FCS entwickelte sich durch diese vielen Privat- und Freundschaftsspiele zu einem internationalen Zugpferd für andere Vereine und erhielt vom damaligen FIFA-Präsidenten Jules Rimet das Prädikat: „interessanteste Fußballmannschaft Europas“.

1951 bis zur Gründung der Bundesliga 1963[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurück im deutschen Ligasystem wurde der FCS in der Saison 1951/52 sofort Meister der Oberliga Südwest. In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft 1952 erreichte der FCS mit tollem Offensivfußball das Finale, das er gegen den VfB Stuttgart knapp mit 2:3 verlor. In den folgenden Jahren belegte der Verein in der Oberliga weiterhin vordere Positionen, für die Qualifikation zur Endrunde reichte es noch zwei Mal. Nach dem zweiten Platz 1957 und der Meisterschaft 1961 waren die Saarbrücker in den Endrundenspielen jedoch jeweils chancenlos. In der Saison 1955/56 nahmen sie als Vertreter des zu dieser Zeit eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes am Europapokal der Landesmeister teil. Dort gewann der FCS in der ersten Runde beim AC Mailand mit 4:3, schied aber durch eine 1:4-Heimniederlage aus.

Gründung von Bundesliga und 2. Bundesliga (1963–1974)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1. FC Saarbrücken war 1963 eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga, als Tabellenletzter folgte jedoch umgehend der Abstieg. In den folgenden zehn Jahren spielten die Saarländer in der Regionalliga Südwest und erreichten vier Mal die Aufstiegsrunde zur Bundesliga, in der sie jedoch stets scheiterten. 1974 war der FCS sportlich nicht für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifiziert, profitierte jedoch von der Lizenzverweigerung für den qualifizierten SV Alsenborn.

Rückkehr in die Bundesliga und letzte Saison dort (1974–1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 1990er Jahre folgte die letzte Hochphase des FCS. 1976 gelang endlich die Rückkehr in die Bundesliga, in der sich der Verein zwei Jahre halten konnte. Nach mehreren Jahren in der 2. Bundesliga und dem zwischenzeitlichen Absturz in die Drittklassigkeit stieg der 1. FC Saarbrücken 1985 erneut in die Bundesliga auf. Noch als Zweitligist erreichte der Verein in der Saison 1984/85 das Halbfinale des DFB-Pokals. Am Ende der Saison 1985/86 stieg der Verein jedoch wieder in die 2. Liga ab. 1989 und 1990 qualifizierte sich der FCS als Dritter der 2. Bundesliga für die Aufstiegsspiele gegen den Drittletzten der Bundesliga und scheiterte beide Male. 1992 wurde die Mannschaft Meister der 2. Bundesliga Süd und stieg zum bislang letzten Mal in die Bundesliga auf. Erneut folgte der sofortige Wiederabstieg. Dabei gewannen die Saarbrücker keines der letzten 16 Spiele und verloren die letzten neun Spiele in Folge.

Finanzielle Probleme und Absturz in die Fünftklassigkeit (1993 bis 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 wurde dem Verein wegen fehlender Unterlagen die Lizenz für die 2. Bundesliga verweigert, sodass der FCS in der drittklassigen Regionalliga antreten musste. 2000 und 2004 gelang jeweils für zwei Jahre der Aufstieg in die Zweite Liga. 2006 aber begann der freie Fall; dem Abstieg in die Regionalliga folgte der Abstieg in die viertklassige Oberliga Südwest. Präsident Hartmut Ostermann und Vizepräsident Klaus Meiser traten zurück, Horst Hinschberger wurde neuer Präsident. Durch die Veränderung des Ligensystems konnten nur die ersten Vier in die Regionalliga West, die in die vierthöchste deutsche Spielklasse umgewandelt wurde, aufsteigen. Da der FCS aber nur Rang fünf belegt hatte, verblieb er in der Oberliga und spielte somit erstmals fünftklassig.

Gegenwart (seit 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abstieg wurde der FCS unter Trainer Dieter Ferner in der Saison 2008/09 souverän Meister in der Oberliga Südwest und spielte damit in der Saison 2009/10 in der viertklassigen Regionalliga West. Dort wurde die Mannschaft nach schwachem Saisonstart überraschend Meister und konnte sich den Aufstieg in die 3. Liga sichern. Dort übernahm Jürgen Luginger den Trainerposten, da Dieter Ferner nicht die nötige Lizenz besaß. Saarbrücken beendete die Saison 2010/11 auf dem sechsten Tabellenplatz und stellte gleich zwei Ligarekorde auf, nämlich mit dem 7:0-Auswärtserfolg beim FC Carl Zeiss Jena den höchsten Sieg in der 3. Liga und mit neun gewonnenen Partien in Folge (30.–38. Spieltag) die längste Siegesserie. Am 4. August 2013 besiegte der FCS in der ersten Runde des DFB-Pokals den Bundesligisten Werder Bremen mit 3:1; es war der erste Auftaktsieg im Pokal seit 2007. Der Start in die Saison 2013/14 misslang jedoch und es folgte am 5. September 2013 nach einer 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim die Trennung von Cheftrainer Luginger. Sein Nachfolger wurde am 13. September der Kroate Milan Šašić, der bis Oktober 2011 Cheftrainer des MSV Duisburg war. Am 10. Februar 2014 trat Šašić nach fünf Niederlagen in Folge zurück, Nachfolger wurde der ehemalige Co-Trainer Fuat Kılıç. Doch auch unter ihm gelang die Rettung nicht mehr. Bereits zwei Spieltage vor Saisonende stand Saarbrücken als Absteiger in die Regionalliga fest. In der Regionalliga Südwest 2014/15 wurde der 1. FC Saarbrücken Tabellenzweiter, scheiterte in den Aufstiegsspielen jedoch an den Würzburger Kickers. Der Vertrag mit Trainer Kılıç wurde daraufhin aufgelöst.

Neuer Trainer wurde am 1. Juli 2015 Falko Götz. Am 2. März 2016 erklärte Götz seinen Rücktritt, Cheftrainer wurde der bisherige Co-Trainer Taifour Diane. Seit dem 18. Mai 2016 ist Dirk Lottner Trainer des 1. FC Saarbrücken. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018, der im Mai 2018 um zwei weitere Jahre verlängert wurde. Während Lottners Amtszeit wurden mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest 2017/18 nach 2014/15 erneut die Aufstiegsspiele zur dritten Liga erreicht, jedoch gingen diese gegen den TSV 1860 München verloren. Die Saison 2018/19 beendete man auf dem 2. Platz mit 21 Punkten Rückstand auf den Meister Mannheim.

In der Saison 2019/20 wurde Dirk Lottner nach einer Niederlage beim TSV Steinbach Haiger am 19. Spieltag entlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 1. FC Saarbrücken wettbewerbsübergreifend von den letzten 10 Spielen 8 gewonnen und stand auf dem 1. Tabellenplatz, wobei sich der Punktevorsprung von zwischenzeitlich 8 auf 2 Zähler reduziert hatte. Zum 1. Januar 2020 wurde Lukas Kwasniok neuer Cheftrainer. Außerdem zog der FCS nach Siegen gegen den Zweitligisten Jahn Regensburg, den Bundesligisten 1. FC Köln, den Zweitligisten Karlsruher SC und den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal 2019/20 als erster Viertligaklub in der Wettbewerbsgeschichte ins Halbfinale ein.[3] Nachdem die Meisterschaft im Anschluss an den 23. Spieltag auf Grund der COVID-19-Pandemie zuerst unter- und Ende Mai 2020 schließlich abgebrochen worden war, wurde die Quotientenregel zur Tabellenberechnung angewandt. So erhielt Saarbrücken als quotientenstärkster Teilnehmer die Meisterschaft zuerkannt und wurde als Südwest-Aufsteiger in die 3. Liga gemeldet. Im Halbfinale des DFB-Pokals schieden sie dann jedoch schlussendlich gegen Bayer 04 Leverkusen aus.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Süddt. Liga Bezirk Rheinhessen/Saar: 1925, 1926
  • Süddt. Liga Bezirk Rhein/Saar Gruppe Saar: 1928
  • Gau 13 Südwest Bezirk Saar Bezirksklasse Saar: 1935
  • Gauliga Südwest Gruppe Saarpfalz: 1941
  • Gaumeister Westmark: 1943, 1944
  • Inoffizieller Meister 2. Division in Frankreich: 1948/49
  • Meister Oberliga Südwest: 1946, 1952, 1961, 1983, 2009
  • Meister der Ehrenliga Saarland: 1951 (zweite Mannschaft)
  • Meister der Regionalliga Südwest: 1965, 1966 (zweitklassig)
  • Meister 2. Bundesliga Süd: 1976, 1992
  • Meister der Regionalliga West/Südwest: 2000 (drittklassig)
  • Meister der Oberliga Südwest 2009 (fünftklassig)
  • Meister der Regionalliga West: 2010 (viertklassig)
  • Meister der Regionalliga Südwest: 2018 (viertklassig)
  • Meister der Regionalliga Südwest: 2020 (viertklassig)

Vize-Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A1-Klasse Westkreis Bezirk III Saar- und Moselgau: 1914
  • Süddt. Liga 1 Klasse Gruppe 3 Saarkreis: 1923
  • Süddt. Liga Bezirk Rheinhessen/Saar: 1927
  • Süddt. Liga Bezirk Rhein/Saar Gruppe Saar: 1932
  • Gau 13 Südwest Bezirk Saar Bezirksklasse West: 1934
  • Deutscher Vizemeister: 1943, 1952
  • Ehrenklasse Saar Gruppe 1: 1947
  • Oberliga Südwest – Nordgruppe: 1948
  • Oberliga Südwest: 1952, 1957, 1960, 1961
  • Regionalliga Südwest: 1967, 1969, 2015

Pokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligazugehörigkeit seit 1951[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17 Jahre erstklassig (1951/52–1963/64, 1976/77–1977/78, 1985/86, 1992/93)
  • 29 Jahre zweitklassig (1964/65–1975/76, 1978/79–1980/81, 1983/84–1984/85, 1986/87–1991/92, 1993/94–1994/95, 2000/01–2001/02, 2004/05–2005/06)
  • 14 Jahre drittklassig (1981/82–1982/83, 1995/96–1999/00, 2002/03–2003/04, 2006/07, 2010/11–2013/14, seit 2020/21)
  • 08 Jahre viertklassig (2007/08, 2009/10, 2014/15–2019/2020)
  • 01 Jahr fünftklassig (2008/09)

Saisonbilanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Personalien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Drittliga-Mannschaft 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stand: 7. Oktober 2020[5]
Nr. Nat. Spieler Geburtsdatum beim FCS seit letzter Verein
Tor
01 DeutschlandDeutschland Daniel Batz 12. Januar 1991 2017 SV Elversberg
36 DeutschlandDeutschland Ramon Castellucci 6. März 1997 2019 Stuttgarter Kickers
Abwehr
03 KroatienKroatien Marin Šverko 4. Februar 1998 2020 1. FSV Mainz 05
04 DeutschlandDeutschland Christopher Schorch 30. Januar 1989 2019 KFC Uerdingen 05
05 DeutschlandDeutschland Steven Zellner 14. März 1991 2017 SV Sandhausen
14 DeutschlandDeutschland Boné Uaferro 4. Januar 1992 2019 SC Fortuna Köln
16 DeutschlandDeutschland Anthony Barylla 1. Juni 1997 2019 FSV Zwickau
23 DeutschlandDeutschland Mario Müller 16. Januar 1992 2016 Eintracht Trier
27 DeutschlandDeutschland Jayson Breitenbach 12. Mai 1998 2019 1. FSV Mainz 05 II
Mittelfeld
06 DeutschlandDeutschland Rasim Bulić 10. Dezember 2000 2019 Kickers Offenbach [Jugend]
07 DeutschlandDeutschland Nicklas Shipnoski 1. Januar 1998 2020 SV Wehen Wiesbaden
08 DeutschlandDeutschland Manuel Zeitz (C)Kapitän der Mannschaft 1. August 1990 2016 Energie Cottbus
10 AlbanienAlbanien Mërgim Fejzullahu 29. März 1994 2019 Eintracht Braunschweig
11 DeutschlandDeutschland Markus Mendler 7. Januar 1993 2016 Stuttgarter Kickers
17 KosovoKosovo Fanol Përdedaj 16. Juli 1991 2018 TSV 1860 München
18 DeutschlandDeutschland Sebastian Bösel 24. Oktober 1994 2020 SG Sonnenhof Großaspach
19 KanadaKanada Kianz Froese 16. April 1996 2019 Fortuna Düsseldorf
25 DeutschlandDeutschland Tobias Jänicke 16. März 1989 2016 Hansa Rostock
28 DeutschlandDeutschland Minos Gouras 7. Juni 1998 2020 FC-Astoria Walldorf
31 DeutschlandDeutschland Jonas Singer 15. November 1997 2020 1. FC Kaiserslautern II
Angriff
09 AngolaAngola José Pierre Vunguidica 3. Januar 1990 2018 SV Sandhausen
13 LuxemburgLuxemburg Maurice John Deville 31. Juli 1992 2020 SV Waldhof Mannheim
20 FrankreichFrankreich Téo Herr 12. Februar 2001 2019 OSC Lille [Jugend]
22 DeutschlandDeutschland Timm Golley 17. Februar 1991 2019 FC Viktoria Köln
24 DeutschlandDeutschland Sebastian Jacob 26. Juni 1993 2018 1. FC Kaiserslautern
30 DeutschlandDeutschland Lukas Schleimer 9. Dezember 1999 2020 1. FC Nürnberg
32 DeutschlandDeutschland Marius Köhl 31. Mai 2001 2018 JFG Saarlouis [Jugend]

Transfers der Saison 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stand: 13. Oktober 2020
Zugänge Abgänge
Sommer 2020
nach Saisonbeginn

Trainerstab der Saison 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktion Name
Trainer Lukas Kwasniok
Co-Trainer Bernd Heemsoth
Torwarttrainer Heinz Böhmann
Torwarttrainer Michael Weirich
Athletiktrainer Christoph Fuhr

Nationalspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim 1. FC Saarbrücken das Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft:

Die Zahl in Klammern gibt weitere Länderspiele an, die die Spieler bei anderen Vereinen absolviert haben.

Außerdem spielten 20 Spieler des 1. FC Saarbrücken für die saarländische Fußballnationalmannschaft.

Weitere bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die angegebenen Werte wurden innerhalb der jeweiligen Spielerkarriere und nicht ausschließlich für den 1. FC Saarbrücken erreicht.

Meiste Pflichtspieltore

Stand: 30. Mai 2020[6]

Rang Spieler Tore Spiele
1. DeutschlandDeutschland Herbert Martin 225 302
2. DeutschlandDeutschland Herbert Binkert 117 190
3. DeutschlandDeutschland Emil Poklitar 111 143
4. NigeriaNigeria Sambo Choji 087 193
5. DeutschlandDeutschland Michael Blättel 082 172
Meiste Bundesligatore

Stand: 30. Mai 2020[6]

Rang Spieler Tore Spiele
1. DeutschlandDeutschland Roland Stegmayer 19 52
2. DeutschlandDeutschland Dieter Krafczyk 14 28
3. DeutschlandDeutschland Harry Ellbracht 12 58
4. DeutschlandDeutschland Rainer Schönwälder 11 24
5. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Wynalda 09 32
Meiste Zweitligatore

Stand: 30. Mai 2020[6]

Rang Spieler Tore Spiele
1. DeutschlandDeutschland Norbert Schlegel 37 2080
2. GhanaGhana Anthony Yeboah 26 65
3. DeutschlandDeutschland Michael Blättel 24 63
4. NigeriaNigeria Sambo Choji 23 47
5. SlowakeiSlowakei Henrich Benčík 20 61
Meiste Drittligatore

Stand: 30. Mai 2020[6]

Rang Spieler Tore Spiele
1. DeutschlandDeutschland Marcel Ziemer 35 82
2. DeutschlandDeutschland Marius Laux 16 69
3. DeutschlandDeutschland Manuel Stiefler 13 84
4. DeutschlandDeutschland Stephan Sieger 12 72
5. DeutschlandDeutschland Giuseppe Pisano 10 42

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtszeit Trainer
..00001954–..00001955 Hans Tauchert
..00001956–..00001958 Hans Pilz
..00001959–..00001961 Jenő Csaknády
..00001963–..00001964 Helmut Schneider
..00001965 Jupp Derwall
..00001965–..00001967 Bernd Oles
..00001967 Alfred Pelke
..00001968–..00001972 Milan Nikolić
..00001972–..00001973 Otto Rehhagel
..00001973–..00001974 Herbert Binkert
..00001974–..00001976 Slobodan Cendic
19.10.1976–24.10.1976 Bernd Stöber
25.10.1976–21.02.1978 Manfred Krafft
22.02.1978–30.06.1978 Hans Tilkowski
01.07.1978–15.10.1978 Hans Cieslarczyk
01.07.1979–30.06.1981 Slobodan Cendic
29.03.1982–11.04.1986 Uwe Klimaschefski
12.04.1986–30.06.1986 Walter Müller, Wolfgang Seel
01.07.1986–.0005.1987 Otto Luttrop
01.07.1987–30.06.1988 Werner Fuchs
13.10.1988–22.04.1991 Klaus Schlappner
22.04.1991–30.06.1991 Dieter Ferner
01.07.1991–30.06.1993 Peter Neururer
01.07.1992–30.06.1993 Rüdiger Abramczik
01.07.1993–16.04.1994 Fritz Fuchs
17.04.1994–30.06.1994 Gerd Warken
01.07.1994–04.03.1995 Reiner Hollmann
05.03.1995–30.06.1997 Klaus Scheer
Amtszeit Trainer
01.07.1997–15.09.1998 Dirk Karkuth
15.09.1998–05.05.1999 Ulrich Sude
06.05.1999–30.06.1999 Gerd Warken
01.07.1999–29.11.2000 Klaus Toppmöller
05.12.2000–21.08.2001 Thomas von Heesen
24.08.2001–17.01.2002 Heribert Weber
18.01.2002–30.06.2002 Thomas Dooley
01.07.2002–05.11.2003 Horst Ehrmantraut
10.11.2003–24.04.2004 Eugen Hach
24.04.2004–23.08.2005 Horst Ehrmantraut
23.08.2005–31.08.2005 Fritz Fuchs
31.08.2005–03.05.2006 Rudi Bommer
03.05.2006–15.06.2006 Didier Philippe
15.06.2006–30.10.2006 Michael Henke
30.10.2006–03.06.2007 Didier Philippe
13.06.2007–10.01.2008 Michael Krüger
10.01.2008–03.06.2008 Alfred Kaminski
03.06.2008–30.06.2010 Dieter Ferner
01.07.2010–05.09.2013 Jürgen Luginger
05.09.2013–13.09.2013 Bernd Eichmann
13.09.2013–10.02.2014 Milan Šašić
10.02.2014–20.06.2015 Fuat Kılıç
20.06.2015–30.06.2015 Martin Forkel (interim)
01.07.2015–02.03.2016 Falko Götz
.0003.2016–18.05.2016 Taifour Diane
18.05.2016–02.12.2019 Dirk Lottner[7]
02.12.2019–01.01.2020 Marcus Mann (interim)
ab 01.01.2020 Lukas Kwasniok


Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: 1. FC Saarbrücken (Frauenfußball)

1997 trat die Frauenfußballabteilung des VfR 09 Saarbrücken geschlossen zum 1. FC Saarbrücken über. Nach mehreren Jahren im Mittelfeld der Tabelle stieg die Mannschaft 2002 ab. In den folgenden Jahren wurden die Saarbrückerinnen zu einer Fahrstuhlmannschaft zwischen Erst- und Zweitklassigkeit. 2008 erreichte die Mannschaft das DFB-Pokalfinale, das nach einer 1:0-Führung mit 1:5 gegen den 1. FFC Frankfurt verloren wurde. Seit dem letzten Abstieg im Jahr 2011 spielt die Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd.

Mit Patricia Brocker, Susanne Messner, Eva Minor, Nicole Müller und Eva Scheib stellte der 1. FC bzw. VfR 09 fünf deutsche Nationalspielerinnen. Ferner brachte der Verein mit Josephine Henning, Nadine Keßler und Dzsenifer Marozsán drei weitere Nationalspielerinnen hervor.

Weitere Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: 1. FC Saarbrücken-Tischtennis

Die Tischtennisabteilung gehörte 1966 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, stieg allerdings 1968 ab. Von 1973 bis 1977 gelang eine zwischenzeitliche Rückkehr. Nachdem der ATSV Saarbrücken die regionale Führung im saarländischen Tischtennis übernommen hatte, wurde der 1. FC Saarbrücken in den 1990er Jahren wieder zur Nummer eins. 2004 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, dem fünf Jahre später die Rückkehr in die Bundesliga folgte.

Am 29. April 2011 gründete die Tischtennis-Abteilung unter dem Namen 1. FC Saarbrücken-Tischtennis (1. FCSTT) einen eigenständigen Verein.[8] Das Spieljahr 2011/12 wurde zur bislang erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte. Im DTTB-Pokal gewann der 1. FC Saarbrücken-Tischtennis den Titel des deutschen Pokalsiegers,[9] in der Champions League wurde das Halbfinale erreicht,[10] in der 1. Bundesliga (TTBL) holte man die Meisterschaft (Platz 1 mit 30:6 Punkten)[11] und in den Playoffs wurde man deutscher Vizemeister.[12][13]

In der DTTL finden die Spiele nicht mehr in der STTB-Tischtennishalle in St. Ingbert statt, sondern in der modernen Joachim Deckarm-Halle in Saarbrücken.

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit nimmt keine Mannschaft der Handballabteilung des 1. FC Saarbrücken am offiziellen Spielbetrieb teil.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 100 Jahre 1. FC Saarbrücken. Das Fanbuch. 1. FC Saarbrücken e.V. (Hrsg.), Saarbrücken 2003, ISBN 3-00-012524-8.
  • Gerhard Reuther: 1. FC Saarbrücken. 1903–1983 … der neue FCS. Dasbach Verlag, Taunusstein 1983.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1. FC Saarbrücken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FC-Saarbrücken.de: Werde Mitglied beim FCS
  2. Neugründung Historie 1. FC Saarbrücken.
  3. FAZ.net: Torwart Batz hält fünf Elfmeter. Abgerufen am 3. März 2020.
  4. Spielbericht auf transfermarkt.de
  5. Spieler, fc-saarbruecken.de
  6. a b c d Rekordspieler, fc-saarbruecken.de, abgerufen am 30. Mai 2020
  7. Sport.1.de: Aus trotz Platz1! Jetzt spricht Lottner
  8. FCS-Tischtennis.de: 1. FC Saarbrücken-Tischtennis
  9. DTTB.Click-TT.de: Deutscher Tischtennis Pokal Finale Tischtennis.de: Der deutsche Pokalsieger 2011/12 heißt 1. FC Saarbrücken TT (Memento vom 4. Dezember 2016 im Internet Archive)
  10. FTD.de: Finale ohne Saarbrücken (Memento vom 17. März 2012 im Internet Archive)
  11. DTTB.Click-TT.de: Tischtennis Bundesliga
  12. TT-News.de: TT-NEWS TTBL: Borussia Düsseldorf ist Deutscher Meister 2011/12
  13. DTTB.Click-TT.de: TTBL Play-Offs

Koordinaten: 49° 14′ 8″ N, 6° 59′ 33,9″ O