Harald Hahn

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Harald Hahn (2011)

Harald Hahn (* 29. Dezember 1966 in Aalen) ist ein deutscher Pädagoge und Radio- und Theatermacher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Ausbildung als Bäcker studierte Hahn Diplompädagogik und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, wo er bis zum Jahr 2000 stellvertretender Projektleiter des Projektes „Lebenslanges Lernen L3“ (Lebenslanges Lernen) war.[1] Danach war er Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten und Fachhochschulen, darunter seit 2005 Dozent an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Er ist Absolvent des Bielefelder Oberstufen-Kolleg. Bei der Theatertätigkeit ist er mit dem Theater der Unterdrückten und im Politischen Aktionstheater aktiv. Nach seiner Zusatzausbildung zum systemischen Berater verbindet er Supervision und Theater und entwickelte die theatrale Supervision. Er wohnt seit 2000 in Berlin und ist Leiter der Legislativen Theater. Als Sänger trat er jahrelang mit dem Gesangsduo Herzkasper auf.

Hahn ist Herausgeber der Buchreihen Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten und Von Antidiskriminierung zu Diversity und Inklusion. Wissenschaft und Praxis im Dialog.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor/Mitautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freie Radios als Ort der aktiven Jugend-Medien-Arbeit. ibidem-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-89821-158-4.
  • Lob der Verzweiflung: Lieder und Texte zu Gedichten von Theodor Kramer. ibidem-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-89821-659-4.
  • Das Kieztheater: Forum und Kommunikation für den Stadtteil. ibidem-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89821-985-3.
  • Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels. Einblicke, Ansichten und Projekte. ibidem-Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 9783838212159

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anne Dirnstorfer: Forumtheater in den Strassen Nepals. Emanzipation jenseits des Entwicklungsdiskurses? ibidem-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-89821-665-9.
  • Thomas Haug: „Das spielt (k)eine Rolle!“ – Theater der Befreiung nach Augusto Boal als Empowerment-Werkzeug im Kontext von Selbsthilfe. ibidem-Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-89821-486-9.
  • Till Baumann: Von der Politisierung des Theaters zur Theatralisierung der Politik. Theater der Unterdrückten im Rio de Janeiro der 90er Jahre. ibidem-Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89821-144-4.
  • Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn: Wenn die Burka plötzlich fliegt. Einblicke in die Arbeit mit dem Theater der Unterdrückten in Afghanistan. ibidem-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0472-7.
  • Oliver Trisch: Der Anti-Bias-Ansatz. Beiträge zur theoretischen Fundierung und Professionalisierung der Praxis. ibidem-Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8382-0418-5.
  • Birgit Fritz: Von Revolution zu Autopoiese. Auf den Spuren Augusto Boals ins 21. Jahrhundert. ibidem-Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8382-0553-3.
  • Linda Ebbers: Darstellende Kunst und zivile Konfliktbearbeitung. Das Theater der Unterdrückten als kreative Methode der Konflikttransformation. ibidem-Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8382-0553-3.
  • Claus Schrowange: Art and Conscientization. Forum Theatre in Uganda, Rwanda, DR Congo, and South Sudan. ibidem-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8382-0797-1.
  • Netzwerk entwicklungspolitischer Fachleute: Dilemmata der Entwicklungspolitik,ibidem-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8382-0768-1.
  • Maren Otte: Der Körper als Objekt. Körper – Selbstverhältnisse und Subjektivierungspraktiken im Spiegel biographischer Erzählungen junger Bildungsaufsteiger ibidem-Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-8382-1223-4.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cd Herzkasper: Ein Gespenst geht um (Musik: David Fuhr / Harald Hahn), Phonector 2010, 4260095742582

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. schwaebische-post v. 11. Mai 2012 Abgerufen am 7. Juni 2012