Harald von Dänemark

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Prinz Harald von Dänemark und Prinzessin Helena, 1909

Prinz Harald von Dänemark, vollständiger Name Harald Christian Frederik von Dänemark (* 8. Oktober 1876 auf Schloss Charlottenlund bei Kopenhagen; † 30. März 1949 in Kopenhagen) war ein Mitglied des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg.

Leben[Bearbeiten]

Harald war der dritte Sohn von König Friedrich VIII. von Dänemark (1843–1912) und seiner Frau Königin Louise (1851–1926), Tochter des Königs Karl XV. von Schweden-Norwegen und der Prinzessin Luise von Oranien-Nassau. Seine älteren Brüder waren König Christian X. von Dänemark und König Haakon VII. von Norwegen.

Im Alter von siebzehn Jahren trat Prinz Harald in das dänische Heer ein. Er diente später unter anderem im Gardehusarregimentet und quittierte im Alter von fünfzig Jahren den Dienst im Rang eines Generalmajors. 1933 ernannte ihn sein Bruder, König Christian X., zum Generalleutnant. Am 28. Juli 1894 wurde Prinz Harald Ritter des Elefanten-Ordens und am 11. Oktober 1901 wurde er mit dem Knight Grand Cross des Royal Victorian Order dekoriert.[1] Harald war Mitglied des Dänischen Freimaurerordens.

Prinz Harald heiratete am 28. April 1909 auf Schloss Glücksburg seine Cousine 2. Grades, Prinzessin Helena von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1888–1962), eine Tochter von Herzog Friedrich Ferdinand. Das Paar bezog in Jægersborg nördlich von Kopenhagen ein Herrenhaus, in dem die vier ältesten Kinder geboren wurden. 1918 bezog die Familie dann eine für sie erbaute Villa im Norden Kopenhagens.

Als Prinz von Dänemark wurde er am traditionellen Begräbnisort der königlichen Familie im Dom zu Roskilde bestattet.

Nachkommen[Bearbeiten]

Prinz Harald und Prinzessin Helena hatten drei Töchter und zwei Söhne:

∞ 1937 Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe (1898–1974)
∞ 1933 Erbprinz Knut von Dänemark (1900–1976)
∞ 1937 Luitpold Graf zu Castell-Castell (1904–1941)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. London Gazette. Nr. 27364, HMSO, London, 11. Oktober 1901, ISSN 0374-3721, S. 6640 (PDF, abgerufen am 18. Oktober 2013, Englisch).

Weblinks[Bearbeiten]