Hartwaren

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Der Begriff Hartwaren bezeichnet in der Fachsprache des Handels zusammenfassend verschiedene Warengruppen, darunter Eisenwaren, Werkzeuge, Beschläge, Befestigungsartikel, Sicherungstechnik, Rasenmäher, Hausrat, Glas, Porzellan, Schneidwaren, Heimwerkerbedarf, Einbauküchen, Haushaltsgroß- und Elektrokleingeräte, Sanitärartikel und Arbeitsschutz.[1] Branchenvertretung in Deutschland ist der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) mit Sitz in Düsseldorf.

Der Begriff ist ein Anglizismus, leitet sich aber nicht von Hardware, sondern von hard goods ab. Hard goods oder durable goods (vergleiche auch den Artikel der englischen Wikipedia) sind in der englischen Sprache Güter, die nicht sofort verbraucht werden (also Gebrauchsgüter). Im Gegensatz hierzu stehen die soft goods für sofort verbrauchbare Güter, also Verbrauchsgüter. Die Verwendung in Deutschland ist seit den 1960er Jahren dokumentiert. Im Vergleich zu dem englischen Sprachgebrauch wurde der Begriff in Deutschland als Gegensatz der Haushaltswaren zum Textilbereich verwendet.[2]

Belege[Bearbeiten]

  1. Informationen des ZHH auf http://www.zhh.de/
  2. Broder Carstensen, Ulrich Busse: Anglizismen-Wörterbuch, 2001, ISBN 9783110171693, Seite 624, online