Heinrich Dörrie (Mathematiker)

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Heinrich Dörrie (* 2. Dezember 1873 in Hannover; † 1955) war ein deutscher Mathematiklehrer und Autor mehrerer Fachbücher.

Dörrie studierte nach dem Abitur 1895 an der Leibnizschule in Hannover Mathematik, Physik, Geographie, Englisch und Französisch an der Universität Göttingen und der Universität Leipzig mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Er war 1902/03 Probelehrer am Königlichen Gymnasium in Fulda und danach Oberlehrer am Realprogymnasium in Biedenkopf.[1][2] Von 1908 bis 1942 war er Lehrer an der Oberrealschule in Wiesbaden.

Dörrie wurde 1898 bei David Hilbert an der Universität Göttingen promoviert (Das quadratische Reciprocitätsgesetz im quadratischen Zahlkörper mit der Classenzahl 1).[3]

Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch Triumph der Mathematik, in dem hundert historische Probleme der „Elementarmathematik“ mit vollständigen Lösungen dargestellt werden.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph Ehrenfried Hofmann: Heinrich Dörrie 80 Jahre alt, Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht (MNU) 6, 1953/54, S. 241

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Festschrift zur Gedenkfeier des 100jährigen Bestehens der Anstalt seit ihrer Neugestaltung (Memento vom 4. November 2013 im Internet Archive) (PDF-Datei, 5,4 MB), Königliches Gymnasium zu Fulda, 1905, S. 57
  2. Im Jahresbericht des Progymnasiums Biedenkopf veröffentlichte er 1905/06 über das Biot-Savart-Gesetz (online, Jahrbuch-Rezension).
  3. Heinrich Dörrie im Mathematics Genealogy Project (englisch)