Heinrich Wägenbaur

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Heinrich Wägenbaur, auch Heiner Wägenbaur, (* 22. Juni 1897 in Köln; † 1976)[1] war ein deutscher Maler des Magischen Realismus.

Wägenbaur studierte zunächst Malerei in Stuttgart. Zum Wintersemester 1930/31 schrieb er sich an der Akademie der Bildenden Künste München im Fach Malerei ein.[2] Heinrich Wägenbaur war Mitglied der Stuttgarter Neuen Sezession. Wägenbaur unterhielt ein Atelier in Nehren südlich von Tübingen.[3]

Innerhalb des Stilprinzips des magischen Realismus wahrte Wägenbaur seinen persönlichen Ausdruck in einer Kompositionstechnik von außerordentlicher Klarheit. Diese spezifische, klare Kompositionstechnik hielt er sowohl in Landschaftsbildern wie beispielsweise „Bodensee“ (1939) als auch in Personenbildern wie „Gruppe von vier Mädchen“ (1963) oder „Schwebend-schlafendes Liebespaar über der Stadt“ (1963) sein ganzes Künstlerleben lang durch. Die Personenbilder Wägenbaurs zeichnen sich häufig durch eine blockhaft-tektonische Körperauffassung aus.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 20. August 1929: Teilnahme an der ersten Ausstellung der Stuttgarter Neuen Sezession im Württembergischen Kunstverein, Stuttgart[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Digitale Bibliothek / Landesarchiv Baden-Württemberg: Stuttgarter Passakte von 1922, Eintrag Wägenbaur, Heinrich
  2. 00031 Heinrich Wägenbaur, Matrikelbuch 5, 1919-1931, S. 139, Akademie der Bildenden Künste, München
  3. Jürgen Jonas: Nehrener Geschichten über falsche Wellensittiche und gelockte Bullen. In: Schwäbisches Tagblatt, 7. Oktober 2011
  4. Ernst Müller: Ausstellung der Stuttgarter Neuen Sezession im Württembergischen Kunstverein 1929 (Auszug aus dem Katalogtext)