Heinz Kathe

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Heinz Kathe (* 1940 in Bad Bibra; † 2012 in Neu-Ulm) war ein deutscher Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Kathe studierte Geschichte und neuere Sprachen an der Universität Halle und war ab 1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im dortigen Institut für Geschichte. 1969 wurde er mit seiner Dissertation Die Hohenzollernlegende: Ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit der junkerlich-bürgerlichen Geschichtsschreibung zum Dr. phil. promoviert, und 1980 habilitierte er sich mit seiner Dissertation B Geist und Macht im absolutistischen Preußen: Zur Geschichte der Universität Halle von 1740 bis 1806.

Im Mittelpunkt der Arbeit standen dann biographische Studien zur Geschichte Englands und Frankreichs im 17. Jahrhundert und ab 1985 Gesamt- und Teildarstellungen zur sächsisch-anhaltischen Geschichte sowie ein entsprechender Geschichtsatlas. 1985 wurde Kathe zum Dozenten und 1988 zum Professor für Neuere Geschichte an der Universität Halle berufen. Dort lehrte er bis 2005.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Hohenzollernlegende. Akademie-Verlag, Berlin 1973.
  • Der „Soldatenkönig“: Friedrich Wilhelm I., 1688–1740, König in Preußen – Eine Biographie. Akademie-Verlag, Berlin 1976; 2., durchgesehene und verbesserte Auflage: Akademie-Verlag, Berlin 1978; 3. Auflage: Akademie-Verlag, Berlin 1981; Pahl-Rugenstein, Köln 1981.
  • Der „Sonnenkönig“: Ludwig XIV., König von Frankreich, und seine Zeit 1638–1715. Akademie-Verlag, Berlin 1981.
  • Oliver Cromwell. Akademie-Verlag, Berlin 1984.
  • (zusammen mit Christina Böttcher): Geschichte Sachsen-Anhalts in Karte, Bild und Text. Kartoprodukt, Halle (Saale) 1991.
  • (zusammen mit Hans-Joachim Bartmuß): Kleine Geschichte Sachsen-Anhalts. 2., durchgesehene und verbesserte Auflage. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1992.
  • Geschichte Sachsen-Anhalts, 2. Teil: Reformation bis Reichsgründung 1871. Koehler und Amelang, München 1993.
  • Preußen zwischen Mars und Musen: eine Kulturgeschichte von 1100 bis 1920. Koehler und Amelang, München 1993.
  • Die Wittenberger Philosophische Fakultät 1502–1817 (Mitteldeutsche Forschungen, Band 117). Böhlau, Köln 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte Band 20 (2013) (herausgegeben für die Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat von Harro Kieser und Gerlinde Schlenker), abgerufen am 14. Juli 2015.