Henry Howard, 22. Earl of Arundel

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Henry Howard, 22. Earl of Arundel

Henry Frederick Howard, 22. Earl of Arundel, PC (* 15. August 1608; † 17. April 1652 in Arundel House, London) war ein englischer Adliger und der zweite Sohn von Thomas Howard, 21. Earl of Arundel, und Lady Alethea Talbot, der späteren 13. Baroness Furnivall. Nach dem Tod seines Vaters 1646 erbte er den Titel eines Earl of Arundel[1] und wurde zum offiziellen Oberhaupt der Familie Howard.

Am 4. November 1616 wurde Henry Howard zum Ritter des Order of the Bath erhoben. Von 1628 bis 1629 war er Abgeordneter für den Bezirk Arundel im englischen Parlament. 1634 repräsentierte den Bezirk Callan im Parliament of Ireland. Am 10. August 1634 wurde er zum Privy Counsellor of Ireland berufen. 1640 war er erneut Parlamentsabgeordneter für Arundel. Am 13. April 1640 erhielt er den Titel eines Lord Mowbray verliehen. Im Oktober 1642 nahm er an der Schlacht bei Edgehill teil. Am 1. November 1642 erwarb er an der University of Oxford einen Masterabschluß.

Er hätte auch den Titel Baron Furnivall, den seine Mutter aus eigenem Recht führte, erben sollen, verstarb aber vor ihr, so dass der Titel nach dem Tod der Mutter an seinen ältesten Sohn Thomas fiel.

Familie[Bearbeiten]

Am 7. März 1625/26 heiratete er Lady Elizabeth Stuart, die Tochter von Esme Stuart, 3. Duke of Lennox, und hatte mit ihr neun Söhne und drei Töchter:

  • Thomas Howard, 5. Duke of Norfolk (1626/27–1677), starb ohne Erben
  • Henry Howard, 6. Duke of Norfolk (1628–1683/84), von ihm stammen der 7. bis 9. Duke of Norfolk ab
  • Philip Howard (1629–1694), römisch-katholischer Kardinal,
  • Charles Howard (1630–1713), von ihm stammen der 10. und 11. Duke of Norfolk ab
  • Anne Howard
  • Catherine Howard
  • Talbot Howard
  • Edward Howard
  • Francis Howard
  • Bernard Howard (1641–1717), von ihm stammen der 12. bis zum 18. (heutigen) Duke of Norfolk ab
  • Esme Howard (1645–1728), hatte eine Tochter, die unverheiratet starb
  • Elizabeth Howard

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Powicke & Fryde: Handbook of British Chronology. Second Edition, London 1961, S. 416

Literatur[Bearbeiten]

  • George Edward Cokayne u.a.: The Complete Peerage of England, Scotland, Ireland, Great Britain and the United Kingdom, Extant, Extinct or Dormant. Neuausgabe, 13 Bände in 14 (1910-1959; Nachdruck in 6 Bänden, Alan Sutton Publishing, Gloucester 2000), Band I, S. 258

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Thomas Howard Earl of Arundel
Earl of Norfolk
Earl of Surrey

1646–1652
Thomas Howard
Thomas Howard Earl Marshal
1646–1652
Amt in Kommission