Hermann Gehl

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Hermann Franz Gehl (* 11. September 1927 in Kastel; † 25. Februar 2008 in Duisburg[1]) war ein deutscher Maschinenbauingenieur und Manager der deutschen und nigerianischen Stahlindustrie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Gehl studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau und schloss sich hier im Dezember 1952 dem wenige Tage zuvor rekonstituierten Corps Saxonia-Berlin an.[2] Das Studium schloss er 1959 als Dipl.-Ing. ab. Im gleichen Jahr begann er seine Industrietätigkeit bei der Friedrich Krupp AG am Standort Rheinhausen. Hier stieg er bis zum Betriebsdirektor des Walzwerkes auf. 1976 wurde er Geschäftsführer der Westfälischen Drahtindustrie und ab 1978 mit dem Verkauf an die Klöckner-Werke AG der Klöckner Drahtwerke Hamm. 1982 wurde er Vorstand der nigerianischen Delta Steel Company in Warri, nachdem hier zu Beginn desselben Jahres das erste integrierte, auf der Direktreduktion von Eisenerz mit Erdgas basierende Stahlwerk Nigerias von einem österreichisch-deutschen Konsortium fertiggestellt worden war.[3] Hier fungierte er bis 1989 als Chief Technical Adviser.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gehl, Hermann Franz in Wer ist wer? Das deutsche Who's Who, 31. Ausgabe, 1992/93, S. 396

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Corps Saxonia-Berlin zu Aachen: Sachsenblatt 2008
  2. Carl Weigandt: Geschichte des Corps Saxonia-Berlin, 1867–1967, Aachen 1968, S. 289
  3. Delta Steel Company PLC