Hermann Hauff

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Porträt von Hermann Hauff.

Hermann Hauff (* 22. August 1800 in Stuttgart; † 16. August 1865 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Redakteur und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Hauffs Vater August Friederich Hauff war Regierungs-Sekretarius in Stuttgart. Er war der Bruder von Wilhelm Hauff und seinen Schwestern Marie (* 1806) und Sophie (* 1807). Nach dem Tod des Vaters 1809 zog die Mutter mit den Kindern zu ihrem Vater Karl Friedrich Elsäßer nach Tübingen in die Haaggasse. Während seines Studiums der Medizin wurde er 1817 Mitglied der Burschenschaft Germania Tübingen (Feuerreiter). 1822 bis 1823 lebte er in Berlin und Paris. In Tübingen wurde er 1823 zum Dr. med. promoviert.

Hermann Hauff übersetzte u. a. Alexander von Humboldts Reise nach Südamerika aus dem Französischen und brachte 1859 eine vierbändige Ausgabe heraus. 1827 trat er in die Redaktion Johann Friedrich Cottas Morgenblatt für gebildete Stände ein, die er ab 1828 bis zu seinem Tod 1865 leitete. Ab 1838 gab Hauff zusammen mit seinem Vetter Christoph Friedrich Karl von Kölle in Stuttgart die Deutsche Viertel-Jahrs Schrift heraus.

Er liegt auf dem Stuttgarter Hoppenlaufriedhof begraben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]