Hermann Robolsky

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Hermann Robolsky (* 10. März 1822 in Neuhaldensleben; † 13. Dezember 1901 in Berlin) war ein deutscher Pädagoge und Publizist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Robolsky war als promovierter Philologe (Dr. phil.) als Oberlehrer im Schuldienst tätig, bis er sich ab etwa 1870 (Deutsch-Französischer Krieg) hauptberuflich als Publizist betätigte.

Während seines Schuldienstes verfasste Robolsky einige Lehrbücher für den Unterricht an deutschen Schulen, unter anderem auch in englischer und französischer Sprache. Zwischen 1862 und 1898 schrieb er 53 Bücher,[2][3] darunter zahlreiche zeitgenössische und sozialkritische Werke über das deutsche Kaiserhaus und Reichskanzler Otto von Bismarck und bediente sich hierbei auch gelegentlich der Pseudonyme Heinrich Wiermann, Ernst von Redern und Hans von Schellbach. Er gilt deshalb unter Historikern etwas abwertend als „Vielschreiber“. Einige seiner Werke wurden allerdings auch in anderen Sprachen herausgegeben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anton Bettelheim (Hg.): Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog, Band 6, Seite 556, Verlag G. Reimer, 1904 (Auszug)
  2. Michael S. Cullen: Der Reichstag. Die Geschichte eines Monumentes, Seite 346, Verlag Frölich & Kaufmann, 1983, ISBN 3887250362 bzw. ISBN 9783887250362 (Auszug)
  3. Richard van Dülmen: Historische Anthropologie. Kultur - Gesellschaft - Alltag, Band 10, Seite 346, 2002 (Digitalisat)