Hermann Rombach

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Hermann Rombach (* 20. Januar 1890 in Böckingen; † 23. August 1970 in Bietigheim) war ein deutscher Schriftsteller, Maler und Zeichner.

Er stammte aus einer Künstlerfamilie. Der Vater August Rombach war Kunstmaler, Bruder Richard wurde Kameramann bei der Ufa in Berlin und sein anderer Bruder Otto Rombach war Schriftsteller.

Herrmann Rombach lebte seit 1922 in Bietigheim, viele Jahre verbrachte er den Sommer in Lutzenberg (heute Althütte-Lutzenberg) im Welzheimer Wald. Dort und in seiner Heimat Bietigheim malte und zeichnete er vor allem Landschaftsbilder.

1923 nahm Rombach an der ersten Ausstellung der Stuttgarter Sezession teil, die neu gegründet worden war, bis 1929 wurden Werke von ihm in den Ausstellungen der Künstlergruppe gezeigt.

In Bietigheim wurde eine Straße nach Hermann Rombach benannt und die städtische Galerie verwaltet den Nachlass von über 800 Bildern und Zeichnungen. Der Stadt Heilbronn gehören einige seiner Bilder wie „Schlittschuhlaufendes Paar“ von 1929 und 21 Zeichnungen, die Rombach als Füsilier in Polen im Ersten Weltkrieg geschaffen hatte. Der Heilbronner Gemeinderat benannte nach Hermann und Otto Rombach zwei Zimmer im Bürgerhaus Böckingen und eine Straße beim Böckinger Wasserturm.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bietigheim Bissingen Studioausstellung: Landschaft im Blick, Zeichnungen von Gustav Schönleber, Walter Strich-Chapell, Hermann Rombach und Otto Kraft, 24. Juli 2004 bis 6. März 2005

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Rombach. Zeichnungen – Illustrationen. Bilderbücher von Manfred List, Herbert Eichhorn, Marc Gundel, und Andrea Tietze (Taschenbuch Galerie der Stadt Bietigheim-Bissingen – 1998)
  • Hermann Rombach. 1890-1970 Retrospektive. 10. Februar – 22. April 1990 von Manfred List, Herbert Eichhorn, Brigitte Lohkamp, und Holger Mammel (Taschenbuch – 1990)
  • Alte Weisheiten von Hermann Rombach und Erich Priebe (Broschiert – 1954)
  • Böckingen am See. Ein Heilbronner Stadtteil – gestern und heute. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1998 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 37), Seite 479 und 480

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]