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Hermann Vogt (Schriftsteller)

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Hermann Vogt (* 18. Oktober 1835 in Celle; † 24. Mai 1889 in Berlin)[1] war ein deutscher Oberstleutnant, Sport- und Militärschriftsteller.

Militärkarriere

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Vogt trat in die Hannoversche Armee ein und wurde am 2. November 1853 zum Leutnant im 3. leichten Bataillon in Münden unter Oberstleutnant Carl Adolph Thorbeck ernannt.[2] Er wurde am 25. August 1858 zum Oberleutnant im 3. Jäger-Bataillon in Hannover befördert.[3] 1865 wurde er Ritter des Albrechts-Ordens.[4] Er trat nach dem Deutschen Krieg und der Annexion des Königreich Hannovers in die Preußische Armee ein und wurde im Frühjahr 1869 Kommandeur der 1. Eskadron des Husaren-Regiments „Graf Goetzen“ (2. Schlesisches) Nr. 6 in Leobschütz. Mit der Eskadron beteiligte er sich am Deutsch-Französischen Krieg. Er nahm u. a. an der Schlacht bei Sedan und der Schlacht bei Le Mans teil.[5]

Vogt beendete 1879 aus Gesundheitsgründen als Oberstleutnant seine Militärkarriere und zog nach Leipzig um. Dort begann er 1882 seine Schriftstellerkarriere.[6] Er arbeitete mehrfach mit Richard Knötel zusammen.

Werke (Auswahl)

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  • Aus dem alten Hannover. Berlin, R. Eisenschmidt
  • Das Buch vom Deutschen Heere. 1885, Bielefeld/Leipzig, Velhagen & Klasing
  • 1870/71: Kriegstagebuch eines Truppenoffiziers. 1886, Berlin, R. Eisenschmidt (Digitalisat)
  • Die europäischen Heere der Gegenwart. 1888, Rathenow, Max Babenzien (Digitalisat)
  • Geschichte der deutschen Reiterei. (Drei Hefte), 1889, Rathenow, Max Babenzien
  • Katechismus des Deutschen Heerwesens. 1890, Berlin, R. Eisenschmidt
  • Matthias Blazek: Ein populärer Militärschriftsteller. Nach seiner Dienstzeit als Offizier verfasste Hermann Vogt aus Celle Bücher und Aufsätze. Sachsenspiegel, Cellesche Zeitung, 12. Oktober 2024.

Einzelnachweise

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  1. Franz Hülskamp (Hrsg./Red.): Literarischer Handweiser. Zunächst für das Katholische Deutschland. Nr. 485, (28. Jahrgang, Nr. 15), 1889, Druck und Verlag Theissing, Münster 1889, S. 478. (Digitalisat)
  2. Hof- und Staats-Handbuch für das Königreich Hannover auf das Jahr 1855. Verlag Berenberg, Hannover 1855, S. 203. (Digitalisat)
  3. Hof- und Staatshandbuch für das Königreich Hannover 1865. Verlag Berenberg, Hannover 1865, S. 229. (Digitalisat)
  4. Statistisches Bureau im Ministerium des Innern (Hrsg.): Staatshandbuch für das Königreich Sachsen. 1867. Verlag C. Heinrich, Dresden 1867, S. 73. (Digitalisat)
  5. Vgl. u. a.: 1870/71. Kriegstagebuch eines Truppenoffiziers. R. Eisenschmidt, Berlin 1886, S. 83. (Digitalisat)
  6. Deutsches Adelsblatt. Wochen-Schrift für die Aufgaben des christlichen Adels. VII. Jahrgang, №. 23, 1889, J. A. Stargardt, Berlin, Sonntag, den 3. Juni 1889. (Digitalisat)