Hermann von Hodenberg

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Hermann Freiherr von Hodenberg (* 27. Januar 1862 in Den Haag; † 24. Februar 1946 in Celle) war Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Freiherr von Hodenberg war der Sohn des hannoverschen Diplomaten Bodo von Hodenberg. Er besuchte das Gymnasium in Celle von 1877 bis 1882 und die Universitäten Lausanne, Heidelberg, Berlin und Göttingen von 1882 bis 1886. In Heidelberg wurde er 1883 Mitglied des Corps Vandalia.[1] Danach war er preußischer Referendar von 1886 bis 1890 und diente 1886 einjährig im Königlich Sächsischen Garde-Reiter-Regiment. Bis 1893 war er Leutnant der Reserve und Rittergutsbesitzer in Ribbesbüttel. 1898 wurde er Vorsitzender der Deutschen Rechtspartei.

Von 1893 bis 1903 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 10 Hildesheim, Marienburg, Alfeld (Leine), Gronau und die Deutsch-Hannoversche Partei. Von 1903 bis 1907 vertrat er als Abgeordneter des Reichstages den Wahlkreis Hannover 14 (Celle, Peine, Gifhorn).[2]

Er heiratete am 24. Mai 1888 die Gräfin Helene von Kielmansegg (* 3. April 1862; † 12. August 1926). Das Paar hatte mehrere Kinder.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beatrix Herlemann, Helga Schatz: Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 161.
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1894. Vierundvierzigster Jahrgang, S.380

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 122, 565
  2. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 123 und 127.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]