Hil Kabashi

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Hil Kabashi und seine Schwester Hilda (2006)

Hil Kabashi (* 19. Februar 1941 in Caparc bei Prizren im damaligen Königreich Jugoslawien) ist römisch-katholischer Bischof und steht seit 1996 der Apostolischen Administratur für Südalbanien vor. Sein Titularbistum ist Turrensis in Byzacena. Er residiert in der Hafenstadt Vlora.

Kabashi, der 1969 zum Priester geweiht wurde, ist Mitglied des Franziskanerordens. Er war zuerst in der Pfarrseelsorge tätig, als Kaplan im bosnischen Bugojno und in Bihać sowie von 1971 bis 1976 in Gjakova in Kosovo. Ebendort war er von 1976 bis 1979 Pfarrer.

Vor seiner Berufung nach Albanien war Kabashi von 1984 bis 1997 in Stuttgart in der Albanischen Katholischen Mission für die Seelsorge der albanischen Emigranten zuständig. Während dieser Zeit übersetzte er zahlreiche Kirchenlieder aus dem Gotteslob ins Albanische. Diese fanden Eingang in das von ihm herausgegebene Gesangbuch für die südalbanische Administratur. Noch heute kommt er nach Deutschland, um junge albanische Katholiken zu firmen.

Als Bischof für den Süden Albaniens ließ sich Kabashi zunächst in Fier nieder, wo er 1999 für die Kirche einen größen Gebäudekomplex bauen ließ, der zunächst Flüchtlingen aus dem Kosovo als vorübergehende Heimstatt diente. Seit 2008 hat Kabashi seinen Amtssitz in Vlora, wo er eine Residenz inklusive Büros für die Verwaltung der Administratur hatte bauen lassen.

In der albanischen Bischofskonferenz ist Kabashi für Fragen der Liturgie zuständig. Im Oktober 2005 nahm er an der Bischofssynode in Rom teil.

Die Schwester des Bischofs, Hilda (geb. Marta) Kabashi, dient als Ordensfrau und begleitete ihren Bruder, bis sie 2009 von ihrem Orden in den Kosovo zurückgerufen wurde. Heute arbeiten stattdessen slovakische Franziskanerinnen in der bischöflichen Residenz.

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