Hobro

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Dänemark Hobro
Wappen fehlt
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Hobro (Dänemark)
Hobro
Hobro
Basisdaten
Staat: Dänemark
Region: Nordjylland
Kommune
(seit 2007):
Mariagerfjord
Koordinaten: 56° 38′ N, 9° 48′ OKoordinaten: 56° 38′ N, 9° 48′ O
Einwohner:
(2016[1])
11.864
Fläche: 792,2 km²
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Postleitzahl: 9500
Die Kirche in Hobro
Die Kirche in Hobro

Hobro [hoˈbʀoːʔ] ist eine dänische Handelsstadt am Mariagerfjord, der in die Ostsee mündet. Die Stadt mit 11.864 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016[1]) liegt in der Region Nordjylland. Seit der dänischen Kommunalreform im Jahr 2007 gehört die Stadt der Mariagerfjord Kommune mit Mariager als Zentrum an. Den Namen Hobro bekam die Stadt durch eine Brücke, dänisch „bro“, die über den Fluss Onsild Å führte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 960 – 980 entstand in der Nähe von Hobro die von einem Ringwall umgebene Wikingersiedlung Fyrkat. Ein genaues Geündungsdatum der Stadt selbst ist unbekannt. Der Name Hobro wurde erst 1449 zum ersten Mal erwähnt („Hobro fjord“). Eine frühe Blüte erlebten der Hafen und die Handelsstadt in der Renaissance. Im 19. Jahrhundert setzte mit der Industrialisierung ein Bevölkerungswachstum ein. Es entstanden vor allem Nahrungsmittelfabriken.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der frühere Agrarhandelshaften Hobro hat heute noch eine gewissen Bedeutung als Fischereihafen und Marina. Betriebe der Nahrungsmittelindustrie und die Tourismusbranche sind wichtige Arbeitgeber.

Derzeit entsteht in Hobro eine der modernsten Wasserstoffanlagen Europas, die bis 2017 fertiggestellt werden soll: In sogenannten Power-to-Gas-Anlagen wird Wasser unter Verwendung von Windstrom im „Proton Exchange-Membrane“-Verfahren in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. Der Wasserstoff kann gespeichert und in der Industrie oder zum Betanken von Brennstoffzellenautos verwendet werden. Die Anlage kann innerhalb von Sekunden angefahren werden. Am dänischen „HyBalance“-Projekt sind sechs verschiedene Unternehmen beteiligt, die auf Power-to-Gas basierende Geschäftsmodelle entwickeln wollen.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Hobros am Mariagerfjord

Der Ort hat eine gute Verkehrsanbindung: Die Autobahn E 45 passiert die Stadt und führt in Richtung Norden nach Aalborg und Frederikshavn sowie in Richtung Süden nach Randers, Aarhus, Skanderborg und Vejle.

Vom Bahnhof verkehren Regional- und Schnellzüge in Richtung Aalborg und Aarhus.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche
  • Ringwall
  • Museum für Freizeitsegeln

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sportverein Hobro IK stieg mit seiner Fußballabteilung zur Saison 2014/15 erstmals in die höchste dänische Fußballliga, der Superligaen, auf. Der Verein trägt seine Partien in der DS Arena, die zum Hobro Idrætscenter (deutsch Hobro Sportzentrum) gehört.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hobro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
  2. Klaus Decken: In Dänemark entsteht die größte Windgas-Anlage Europas. energyload.eu, 21. Mai 2016