Hohe Jagd

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Als Hohe Jagd[1] wird die Jagd auf Hochwild bezeichnet.

Welches Wild zum Hoch-, oder Niederwild zählte, war historisch abhängig von der Willkür des Adels,[2] beziehungsweise den feudalen Regalien. Nur „Hohe Tiere“ durften „Hohes Wild“ jagen. Bürger und Bauern durften, wenn überhaupt, die Jagd nur auf Niederwild ausüben.

Nach Aufhebung der Regalien zählten zum Hochwild

  • Haarwild : Wisent, Elch-, Rot-, Dam-, Muffel-, Reh-, Gams-, Stein- und Schwarzwild sowie Bären, Wölfe und Luchse.
  • Federwild: Auer-, Birk-, Haselwild, Fasane, Schwäne, Trappen, Kraniche, Pelikane, Uhu und Adler.
  • Auch die zur Beizjagd verwendeten Falken waren Hochwild.

Heute sind sowohl das Niederwild als auch das Hochwild im Bundesjagdgesetz[3] rechtlich definiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brockhaus
  2. Haseder S. 348
  3. §2 Absatz 4 (BJagdG)