Hoher Freschen

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Hoher Freschen
Der Hohe Freschen gesehen von Ebnit aus (von Nordwesten)

Der Hohe Freschen gesehen von Ebnit aus (von Nordwesten)

Höhe 2004 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Bregenzerwaldgebirge
Dominanz 4,1 km → Sünser Spitze
Schartenhöhe 219 m ↓ Gävisalpe
Koordinaten 47° 18′ 25″ N, 9° 46′ 39″ O47.3069444444449.77752004Koordinaten: 47° 18′ 25″ N, 9° 46′ 39″ O
Hoher Freschen (Vorarlberg)
Hoher Freschen
Gestein Drusberg-Formation, Garschella-Formation, Seewen-Formation
Alter des Gesteins Mittleres Barremium - Unteres Coniacium
Normalweg Wanderweg von Bad Laterns

Der Hohe Freschen ist ein 2004 m ü. A. hoher Berg im westlichen Teil des Bregenzerwaldgebirges, hoch über dem Rheintal bei Götzis und Hohenems in Vorarlberg.

Lage[Bearbeiten]

Der Gipfel des Hohen Freschen bildet die höchste Erhebung des so genannten Freschenstocks, einer Reihe von mehreren aneinander hängenden Berggipfeln. Nur wenige Meter südlich der Spitze des Hohen Freschen treffen die vier Gemeindegebiete von Dornbirn, Laterns, Zwischenwasser und Viktorsberg zusammen. Der Gipfel selbst befindet sich knapp noch auf Dornbirner Gemeindegebiet und gehört deshalb zur markanten Bergkette des so genannten Dornbirner First.

An der Nordwestflanke des Berges entspringt die Dornbirner Ach, ein etwa 30 Kilometer langer Fluss, der in den Bodensee mündet. Die bekannteste Schutzhütte, das Freschenhaus, befindet sich etwas südlich des Gipfels auf 1840 m ü. A.

Himmelsrichtung und Entfernung zum Hohen Freschen der folgenden Orte: Rankweil 501 m (66° - 10.9 km), Ebnit 1.074 m (149° - 5.4 km), Mellau 684 m (237° - 9.2 km), Damüls 1.424 m (287° - 9 km), Laterns 927 m (50° - 7.2 km).

Aufstiege[Bearbeiten]

  • Vom Freschenhaus in etwa 45 Minuten
  • Von der Unterfluhalpe über das Fluhlöchle und Binnelgrat in etwa 2¼ Stunden (nur für Geübte)
  • Von Ebnit über die Valorsalpe und den Valüragrat in etwa 3¼ Stunden (nur für geübte Wanderer mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!)

Benachbarte Gipfel[Bearbeiten]

(Höhe - Entfernung – Himmelsrichtung)

  • Hohe Kugel 1.645 m (5.636 m - 302°)
  • Alpkopf 1.788 m (2.436 m – 353°)
  • Mörzelspitze 1.830 m (4.976 m – 29°)
  • Sünserspitze 2.061 m (4.318 m – 94°)
  • Matona 1.998 m (1.386 m – 143°)
  • Nob 1.785 m (3.037 m – 200°)

Stützpunkt[Bearbeiten]

Wortbedeutung[Bearbeiten]

Der Name Freschen (auch Frexen, Fröschen) stehe im Zusammenhang mit den heute noch gebräuchlichen Worten Fressen bzw. Essen und soll sich auf die Beweidung der Hänge bzw. das Mähen beziehen.[1] Adelung nennt als verwandte Worte zu "fressen" in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart[2] auch "fretzen", "frexen", "atzen". Ähnliche Bedeutung in Hoher Fraßen.

Literatur und Karte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hoher Freschen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Josef Zösmair, Die Bergnamen Vorarlbergs, UT: möglichst auf urkundlicher Grundlage erklärt, Verlag der Vorarlberger Buchdruckerei-Gesellschaft m.b.H., Dornbirn 1923, S. 24.
  2. Suche im Faksimile und mit Volltext in der Ausgabe Wien 1811.