Holger Saarmann

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Holger Saarmann (* 1971 in Hagen) ist ein in Berlin lebender deutscher Musiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte Gesang und Gitarre im Rahmen eines Lehramtsstudiums (Musik, Germanistik) an der Universität Bamberg. Nach Klezmer-Projekten in den 1990er Jahren profilierte er sich seit 2000 mit überwiegend deutschsprachigen Lieder- und Chanson-Abenden.

Seinen Gesang begleitet er vornehmlich auf der Konzertgitarre. Auf CD-Einspielungen hört man ihn auch an Akkordeon, Querflöte und anderen Instrumenten. Saarmann komponiert und textet eigene Lieder, pflegt aber auch ein umfassendes Repertoire an bekannten und vergessenen Volksliedern, die er für Konzert- und CD-Darbietungen bearbeitet.

Als Komponist wie als Bearbeiter bedient sich Saarmann gern barocker und klassisch-romantischer Kompositionstechniken, greift aber immer wieder auch auf populäre Stile (Folk, Rock) zurück. In seinen Texten, die formell manchmal an klassische Balladen (im Sinne von Geschichten in Versen) erinnern, neigt Saarmann zu lyrisch-rätselhaften Betrachtungen mit hintergründigem Humor und philosophisch-spiritueller Tragweite. Im Genre der Liedermacher ist Saarmann stilistisch in der Nachbarschaft von Christof Stählin, Gerhard Schöne und dem Italiener Angelo Branduardi zu suchen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2007 wurde Holger Saarmann bei Songs an einem Sommerabend mit dem Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Hüt dich, schöns Blümelein!
  • 2003: Falls jemand danach fragt
  • 2003: Der Mond geht auf die Reise
  • 2007: Lieder, so deutsch wie der Wilde Westen – mit Vivien Zeller
  • 2009: So küsste mich meine Friseuse
  • 2017: Gestern ist auch noch ein Tag

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]