Holtwick (Haltern am See)

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Koordinaten: 51° 45′ 12″ N, 7° 7′ 57″ O

Holtwick
Höhe: 85 m
Fläche: 92,3 km² (Kirchspiel Haltern)
Einwohner: 926 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Postleitzahl: 45721
Vorwahl: 02364
Straße in Haltern-Holtwick

Straße in Haltern-Holtwick

Holtwick im südwestlichen Münsterland ist mit 926 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2014) der kleinste Ortsteil der Stadt Haltern am See im nordrhein-westfälischen Kreis Recklinghausen. Er besteht aus den Teilen Holtwick, Tannenberg und Lünzum (häufig mit HoTaLü abgekürzt).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holtwick liegt im Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland, etwa 4 km (Luftlinie) westnordwestlich vom Zentrum der Halterner Kernstadt. In Richtung Nordwesten steigt die Landschaft zum Waldbeerenberg (145,9 m) an, der höchsten Erhebung der Hohen Mark, und nach Süden leitet sie zur etwa 4 km entfernten Lippe über. Mit Haltern ist das Dorf über die Kreisstraße 5 verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundliche Erwähnung findet Holtwick, als Holtwick juxta Holtwich juxta Halteren als eines der vielen Besitztümer des Klosters Werden um 1200 n. Christus. Viele Jahrhunderte lang war Holtwick lediglich eine Bauerschaft, welche mit der Zeit auch die Unterbauernschaften Bergbossendorf (vorher zu Bossendorf), Berghaltern, Lünzum und Hennewich umfasste.

Wegen der naturnahen Lage hatte sich im Jahre 1934 der Maler Hermann Moog in Holtwick niedergelassen und später ein Atelier und Haus gebaut.

Der Ort gehörte zur Gemeinde Kirchspiel Haltern, bis sie am 1. Januar 1975 nach Haltern eingemeindet wurde.[2]


Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Fernstraßennetz ist Holtwick durch die A 43 WuppertalMünster Ausfahrt Haltern am See zu erreichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Haltern: Zahlen & Fakten
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]