Sythen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sythen (ˈziˑtən) ist mit 5700 Einwohnern das größte zur Stadt Haltern am See gehörende Dorf.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am südlichen Rand des Münsterlandes in Nordrhein-Westfalen. Durch die verkehrsgünstige Lage ist Sythen ein bevorzugtes Zuzugsgebiet für junge Familien aus dem Ruhrgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sitnia wurde Sythen bereits im Jahr 758 erwähnt. In diesem Jahr lagerte König Pippin der Jüngere in Sythen.

Der Ort gehörte zur Gemeinde Kirchspiel Haltern, bis diese am 1. Januar 1975 nach Haltern eingemeindet wurde.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Sythen ist ein Hellweg benannt – der Sythener Hellweg – der jahrhundertelang Dülmen und Haltern verband.

Sythen liegt an der Bahnstrecke Münster-Düsseldorf, die im Halbstundentakt abwechselnd von der Haard-Bahn und vom Rhein-Haard-Express befahren wird. Sythen liegt an der Grenze zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und dem ZVM. Aufgrund der Beschwerden von Sythenern tauschte die Bahn Mitte 2006 ihre Ansagebänder, nun wird Sythen korrekt (nicht mehr wie Süthen) ausgesprochen.

Die A 43 liegt nur wenige Kilometer entfernt und ist über die Abfahrt Lavesum oder Marl-Nord erreichbar.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sportverein TuS Sythen verfügt über einen Kunstrasenplatz und eine Tartanbahn.

Das Freibad Sythen wird heute vom Verein Freibad Sythen e. V. selbständig geführt. Seit Juni 2011 gibt es eine 80 m lange Wasserrutsche im Bad.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss Sythen wurde vor kurzem restauriert. Die gut erhaltene Sythener Wassermühle erzeugt heute Strom.

Der Prickings-Hof ist eine kommerziell vermarktete Sehenswürdigkeit in Privatbesitz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sythen – Sammlung von Bildern
  • Sythen im Kulturatlas Westfalen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316.

Koordinaten: 51° 46′ N, 7° 13′ O