Horst-Dieter Krus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Horst-Dieter Krus (* 23. Dezember 1949 auf der Abbenburg, Brakel, Kreis Höxter; † 8. Juni 2018[1]) war ein deutscher Autor, Heimatforscher und Archivar.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Geographie und der Anglistik an der Universität Göttingen arbeitete er zunächst in einigen ortsgeschichtlichen Projekten und danach bis zu seiner Pensionierung als Kreisarchivar im Kreis Höxter. Er war in dieser Funktion auch Redakteur des Kreisjahrbuchs. Zudem war er Heimatgebietsleiter der Ortsheimatpfleger für das Hochstift Paderborn und das Corveyer Land.

Neben den Stadtgeschichtsmonographien sind seine Werke und seine Forschung zur Judenbuche bekannt. Dabei erforschte er detailliert und wissenschaftlich basiert die historischen Umstände, in denen das literarische Werk Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff entstanden ist. Er war auch Initiator des Urdorfmuseums in Bellersen. Zum 1000- jährigen Jubiläum seines Heimatortes Bellersen im Jahr 2015 veröffentlichte Krus sein 620 Seiten starkes Werk Nachrichten aus B. Kleine Chronik des Dorfes Bellersen. 2016 wurde im Werkhaus Bellersen seine Ausstellung mit den Ergebnissen der Untersuchungen zu den geschichtlichen Hintergründen der Judenbuche eröffnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachrichten aus B. Kleine Chronik des Dorfes Bellersen, 2015
  • Mordsache Soistmann Berend; Höxter: Huxaria, 1997, 2., verb. Aufl.
  • 1150 Jahre Rösebeck Borgentreich: Stadt Borgentreich, 1990
  • 700 Jahre Borgholz, Borgentreich: Stadt Borgentreich, 1990
  • Heimatbuch der Stadt Wünnenberg – Wünnenberg: Stadt Wünnenberg, 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige. In: wb-trauer.de. Westfalen-Blatt, 16. Juni 2018, abgerufen im 18. Juni 2018.
  2. Nachruf in der Neuen Westfälischen vom 10. Juni 2018