Annette von Droste-Hülshoff

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Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick (1838)

Annette von Droste-Hülshoff (* 12. Januar 1797[1][2][3], nach anderen Quellen 10. Januar 1797[4][5], auf Burg Hülshoff bei Münster als Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff; † 24. Mai 1848 auf der Burg Meersburg in Meersburg) war eine deutsche Schriftstellerin und Komponistin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen.

Leben

Annette von Droste-Hülshoff, Daguerreotypie. Eine von zwei 1845 entstandenen Fotografien der Dichterin.

Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen Adel. Sie wurde als zweites von vier Kindern[6][7] von Clemens-August II. von Droste zu Hülshoff (1760–1826) und Therese von Haxthausen (1772–1853) am 12. Januar 1797[8][9][10] auf der westfälischen Burg Hülshoff zwischen Havixbeck und Roxel bei Münster geboren. Annette von Droste-Hülshoff führte ein zurückgezogenes und eingeengtes Leben. In ihrer Kindheit und Jugend war sie kränklich, bedingt durch ihre frühe Geburt. Außerdem war sie extrem kurzsichtig. Sie wurde in den Jahren 1812 bis 1819 von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 wurde der Familienbesitz von ihrem Bruder Werner übernommen, sodass sie sowie ihre ältere Schwester Jenny von Droste zu Hülshoff mit ihrer Mutter auf deren Witwensitz übersiedelten, das Haus Rüschhaus bei Gievenbeck.

Eine erste größere Reise führte sie 1825, ein Jahr vor dem Tod ihres Vaters, an den Rhein nach Köln, Bonn und Koblenz. In Bonn, wo ihr Vetter Clemens-August von Droste zu Hülshoff lebte, verband sie eine Freundschaft mit Sibylle Mertens-Schaaffhausen; zu deren Freundeskreis zählten außer Annette von Droste-Hülshoff Johanna und Adele Schopenhauer sowie Goethes Schwiegertochter Ottilie. In Bonn, das sie bis 1842 mehrfach besuchte, begegnete Annette von Droste-Hülshoff außerdem August Wilhelm Schlegel. Zwar stand Annette von Droste-Hülshoff in brieflichem Kontakt mit intellektuellen Zeitgenossen wie den Brüdern Grimm, sie entzog sich aber niemals den Anforderungen ihrer Familie, etwa wenn sie immer wieder als Krankenpflegerin herangezogen wurde. Da sie ständig selbst kränkelte, standen für sie ein Bruch mit der Familie oder der Versuch nie zur Debatte, durch ihre Schriftstellerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wohl aber sah sie ihre Berufung als Dichterin. Auch ihre Mutter erkannte dies und unterstützte ihre Tochter, indem sie beispielsweise versuchte, den Kontakt mit Christoph Bernhard Schlüter herzustellen, was aber zunächst misslang, da dieser die zugesandten Manuskripte für nicht ausreichend erachtete.

Annette von Droste-Hülshoff nahm ihre literarische Arbeit sehr ernst und war sich bewusst, große Kunst zu schaffen. Ihre Balladen wurden berühmt (Der Knabe im Moor), wie auch ihre Novelle Die Judenbuche. Ein wichtiges Dokument tiefer Religiosität ist ihr Gedichtzyklus Das geistliche Jahr, in dem aber – typisch für die Zeit – auch die Zerrissenheit des Menschen zwischen aufgeklärtem Bewusstsein und religiöser Suche gestaltet wird. Die Ausführungen in diesem Werk werden heute als biographisch erachtet, da sie über 20 Jahre an dem gesamten Zyklus arbeitete.

Droste-Hülshoffs Sterbezimmer in der Burg Meersburg, 2006

Bedeutend für ihr literarisches Wirken waren ihre Reisen an den Bodensee, wo sie zunächst zusammen mit der Mutter ihre Schwester Jenny besuchte, die den Freiherrn Joseph von Laßberg („Sepp von Eppishusen“) geheiratet hatte, der sich mit mittelalterlicher Literatur beschäftigte.

Ab 1841 wohnte sie vorwiegend bei ihrem Schwager auf Schloss Meersburg am Bodensee, sah ihr Zuhause aber weiterhin im Rüschhaus bei Nienberge, wo unter anderem ihre Amme, die sie bis zu deren Tode pflegte, und ihre Mutter wohnten. Mit Levin Schücking verband sie seit 1837 eine Dichterfreundschaft. Er war der Sohn einer Freundin, die verstarb, als Schücking ca. 17 Jahre alt war. Durch Annette von Droste-Hülshoffs Vermittlung wurde er 1841 auf Schloss Meersburg Bibliothekar. Insbesondere unter dessen Inspiration entstand in Meersburg ein Großteil der „weltlichen“ Gedichte. Annette erwarb am 17. November 1843 ein Haus, das Fürstenhäusle, am Stadtrand inmitten der Weinberge in Meersburg. Am Nachmittag des 24. Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff auf Schloss Meersburg am Bodensee, vermutlich an einer schweren Lungenentzündung. Ihr Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof nahe der alten Friedhofskapelle.

Droste-Hülshoff als Musikerin und Komponistin

Büste im Garten von Burg Hülshoff, 2006
Grabstein in Meersburg, 2006

Annettes Werdegang zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen ging zunächst mit dem einer Musikerin und Komponistin einher. Ihr Wirken als Komponistin wurde lange Zeit verdrängt oder vergessen. Dabei standen ihre Musik und ihr Dichten zunächst in Wechselwirkung zueinander.

Annettes Eltern waren offen für Musik, ihr Vater war selbst passionierter Violinist. Im Stammsitz der Droste-Hülshoffs auf Burg Hülshoff befindet sich noch heute eine ansehnliche Noten- und Musikmaterialien-Sammlung, die für das häusliche Musizieren im Familienkreis unerlässlich war. Die Kinder der Familie wurden oft in Konzert- und Musiktheaterveranstaltungen mitgenommen und mit der zeitgenössischen Musik vertraut gemacht. Annettes Onkel Maximilian-Friedrich von Droste zu Hülshoff war selbst Komponist und Freund Joseph Haydns. Ab 1809 erhielt Annette Klavierunterricht. Sie wurde oft gebeten, vorzuspielen oder andere am Klavier zu begleiten – so perfektionierte sie ihr Können nach und nach. 1812 schrieb ihre Mutter Therese begeistert, dass sich die Tochter „mit aller Heftigkeit ihres Charakters auf’s Componieren geworfen“ habe.[11]

1820 gab Annette ihr erstes öffentliches gesangliches Konzert in Höxter. Erst spät, zwischen 1824 und 1831, erhielt Annette auch Gesangsunterricht. Über ihre Stimme wurde berichtet, sie sei „voll, aber oft zu stark u. grell, geht aber sehr tief, u. ist dann am angenehmsten“[12]. Aus Köln wird berichtet, dass sie eine bessere Stimme als Angelica Catalani (1780–1849) gehabt habe, die als eine der besten Sopranistinnen ihrer Zeit galt. Annette gab auch anderen Familienmitgliedern Unterricht in Gesang und am Klavier.

1821 bekam Annette von ihrem Onkel Maximilian eine Ausgabe seiner Kompositionslehre Einige Erklärungen über den General=Baß geschenkt, worüber sie freudig schreibt: „Was folgt daraus? Dass ich aus Dankbarkeit das ganze Werk von Anfang bis Ende durchstudiere und auswendig lerne!“[13] Optimal vorbereitet – auch durch das Studium zeitgenössischer Musikschriften und Kompositionen – begann Annette zu komponieren. Zu vier Opernprojekten entstanden mehr oder weniger ausgeführte Libretti und Musik. 1836 wurde sie während eines Aufenthaltes im Schweizerischen Eppishausen auf das Lochamer Liederbuch aufmerksam gemacht und angeregt, die darin enthaltenen Lieder für Singstimme und Klavier zu bearbeiten. So haben sich rund 74 Lieder aus ihrer Feder erhalten, die sich ganz auf die Gebote der damaligen Liederschulen berufen und sich durch ihre leichte und eingängige Sangbarkeit auszeichnen.

Mit Clara Schumann und Robert Schumann stand Annette in brieflichem Kontakt: 1845 bat die berühmte Pianistin und Komponistin Annette um ein Libretto, damit es ihr Mann vertonen könne. Robert selbst hatte bereits ein Gedicht von Annette (Das Hirtenfeuer, op. 59,5) in Musik gesetzt, das 1844 in einer Gedichtsammlung erschienen war, die er sehr schätzte.

Annette spielte ihre eigenen Werke nie öffentlich. Erst 1877 kam ihr Wirken als Komponistin ans Licht, als Christoph Bernhard Schlüter (1801–1884) einige Werke aus dem Nachlass der Dichterin veröffentlichen ließ (Lieder mit Pianoforte-Begleitung. Componirt von Annette von Droste-Hülshoff). Er setzte ihr auch im Nekrolog von 1848 ein Denkmal, indem er „ihr großes Talent für Gesang und Musik“ hervorhob und auch, dass sie die „seltenste Gabe“ besaß, „Poesie in Musik und Musik in Poesie zu übersetzen“.[14] Erst im 20. Jahrhundert wurde ihr Nachlass komplett gesichtet und somit auch ihre Musik eingehender untersucht.

Annette von Droste-Hülshoff verknüpfte ihre musikalische Begabung mit einem hohen Anspruch, was aber auch zu einem Konflikt mit ihren literarischen Ambitionen führte: „das Operntextschreiben ist etwas gar zu Klägliches und Handwerksmäßiges“.[15] Letztendlich hat sich Annette für die Poesie entschieden – die Musik trat in den Hintergrund. Ihr (musikalischer) Nachlass befindet sich heute als Dauerleihgabe in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

Porträts und Fotografien

Vorderseite des 20-DM-Scheins

Ihre Schwester Jenny malte mehrere Porträts der Dichterin. Eine Miniatur, die 1820 von Jenny geschaffen worden war, diente später als Vorlage für die Gestaltung der vierten Serie der 20-DM-Banknote mit ihrer berühmten Schwester.[16] Als Jugendliche war Annette von Droste-Hülshoff um 1818 auch von C. H. N. Oppermann gemalt worden.[17]

Neben einer Zeichnung von Adele Schopenhauer aus dem Jahr 1840[16] existieren viele Gemälde von Johann Joseph Sprick (1808–1842), den sie häufiger finanziell unterstützte.

Fotografisch porträtiert wurde sie von Friedrich Hundt, durch den Daguerreotypien von Annette von Droste-Hülshoff der Nachwelt erhalten blieben.[16]

Ehrungen

Droste-Stein im Königslau einem Wald in der Nähe von Bökendorf, 2012

Neben der bereits erwähnten 20-DM-Banknote war Annette von Droste-Hülshoff auch als Motiv auf zwei deutschen Briefmarken-Dauerserien zu sehen: ab 1961 im Rahmen der Serie Bedeutende Deutsche sowie ab 2002 im Rahmen der Serie Frauen der deutschen Geschichte.

Der Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis sowie der Droste-Preis der Stadt Meersburg wurden nach ihr benannt. Mehrere Schulen führen ihren Namen.

Im Garten von Burg Hülshoff befindet sich ein Denkmal von Anton Rüller und Heinrich Fleige[18] aus dem Jahr 1896.[19] Das Denkmal diente als Vorlage für eine Büste, die sich heute in der Nähe der Burg Meersburg befindet. Sie wurde kurz danach von Emil Stadelhofer gefertigt.[20]

Der Droste-Stein im Königslau einem Wald in der Nähe von Bökendorf wurde im Jahr 1964 zur Erinnerung an Annette von Droste-Hülshoff errichtet. Der Hinweis auf den Standort der Judenbuche beruht auf einem Irrtum. Der Mord an dem Juden Soistmann Berend aus Ovenhausen am 10. Februar 1783, der die Droste zu ihrer Novelle Die Judenbuche anregte, geschah am Südhang des Berges auf dem Waldweg von Bökendorf nach Ovenhausen.

Im Münsteraner Tatort bringen die Autoren immer wieder eine Hommage an Droste-Hülshoff unter, etwa in Folge 511 (Der dunkle Fleck, 2002), an deren Anfang die Ballade Der Knabe im Moor gebracht wird, oder in Folge 659 (Ruhe sanft!, 2007), in der in einer nächtlichen Friedhofsszene Die tote Lerche rezitiert wird.

In Roxel wurde eine Straße nach Annette von Droste-Hülshoff benannt. Zudem wird der Stadtteil Münsters am Ortseingangsschild als Geburtsort der Dichterin beworben. Im Juni 2012 wurde bekannt, dass die Gemeinde Havixbeck, der nach der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 die Burg Hülshoff zugeschlagen wurde, plane, ihre Ortseingangsschilder mit dem Zusatz „Havixbeck – Geburtsort der Annette von Droste-Hülshoff“ zu versehen, was in Roxel als „Geschichtsverfälschung“ kritisiert wurde.[21]

Literarische Rezeption

Sarah Kirsch[22] drückt in ihrem Gedicht Der Droste würde ich gerne Wasser reichen[23] ihre Bewunderung für die Kollegin aus, mit der sie, die „Spätgeborene“, „glucksend übers Moor“ geht, und interpretiert die Beziehung Droste-Hülshoffs zu Levin Schücking (Ihr Lewin, Beide lieben wir den Kühnen).

Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung

Am 28. September 2012 wurde die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung offiziell anerkannt. Sie will das Geburtshaus der Dichterin auf Burg Hülshoff bei Havixbeck dauerhaft für die öffentliche Nutzung erhalten. Darüber hinaus werden literarische Veranstaltungen, Ausstellungen und Forschungsvorhaben gefördert.[24]

Werke

Dichtungen

  • Gedichte. Aschendorffsche Buchhandlung, Münster 1838.[KLL 1]
    • Hospiz auf dem großen Sankt Bernhard (Epos, 1828-1833)
    • Des Arztes Vermächtnis (Epos, 1834)
    • Die Schlacht vom Loener Bruch A. 1623 (Epos, 1837/38)
    • Der Säntis
    • Am Weiher
    • Der Graf von Thal
    • Fragment

Musikwerke (Auswahl)

  • 15 Lieder für Singstimme und Klavier (etwa bis Herbst 1838), in Reinschrift zusammengefasst.
  • Minnelieder, 5 Lieder für dasselbe (vor 1834)
  • 8 Einzellieder für dass.
  • 4 Liedfragmente für dass.
  • 4 mehrstimmige Lieder
  • Lochamer Liederbuch für Singstimme und Klavier (1836, Bearbeitung)

Musikalische Bühnenwerke

  • Babilon (nach Babylon von Friedrich de la Motte Fouqué), 3 Idyllen aus dem Frauentaschenbuch für das Jahr 1820, S. 1-38 (zwischen 1820 und 1837), Vorspiel und Musik für 6 Textpassagen als Orchester- und/oder Klavierfassung
  • Der blaue Cherub (nach Der blaue Cherub, Singspiel von Adam Oehlenschläger, dt. Kassel 1823, 1828) (zwischen 1823 und 1837), Anmerkungen für die geplante Komposition, Verzeichnis der Stimmlagen für die handelnden Personen erhalten; Arie für Singst. und Kl. Einst zogs mich nach Südlands Auen
  • Der Galeerensklave (nach Der Galeeren-Sklav von M. Fernouillot de Falbaire, dt. Münster 1777) (1820er Jahre), Libretto als Prosa-Entwurf, keine Musik erhalten
  • Die Wiedertäufer (etwa zwischen 1837 und 1839), nur musikalische Motive erhalten

Literatur

  • Barbara Beuys: Blamieren mag ich mich nicht. Das Leben der Annette von Droste-Hülshoff. München 1999.
  • Wilhelm Kreiten: Anna Elisabeth Freiin von Droste-Hülshoff. Ein Charakterbild als Einleitung in ihre Werke. Paderborn 1886, 2. Auflage 1900.
  • Herbert Kraft: Annette von Droste-Hülshoff. 4. Auflage. Reinbek bei Hamburg 1998.
  • Ronald Schneider: Annette von Droste-Hülshoff. 2. vollständig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart 1995.
  • Walter Gödden: „Sehnsucht in die Ferne“ – Reisen durch die Biedermeierzeit. Düsseldorf 1996.
  • Herbert Kraft: Annette von Droste-Hülshoff. Ein Gesellschaftsbild. 1996.
  • Doris Maurer: Annette von Droste-Hülshoff. Turm-Verlag, 1996, ISBN 3-929874-01-6.
  • Ursula Koch: Nur ein Leuchten dann und wann. Brunnen Verlag, Gießen 2001, ISBN 3-7655-1685-6.
  • Ortrun Niethammer (Hrsg.): Transformationen. Texte und Kontexte zum Abschluss der Historisch-kritischen Droste-Ausgabe. Festakt und Tagung in Münster am 6. Juli und am 13./14. Juli 2001. Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2002, ISBN 3-89528-381-9 (=Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen. 6).
  • Gert Oberempt: Die Dichter und die Droste. Produktive Lektüre in der klassischen Moderne. Bielefeld 2002 (= Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen. 7).
  • Dieter Borchmeyer: Des Grauens Süße. Annette von Droste-Hülshoff. Hanser, München 1997.
    • Überarb. Neuaufl.: Annette von Droste-Hülshoff. Darf nur heimlich lösen mein Haar. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003.
  • Winfried Woesler, Ulrich Wollheim (Hrsg.): Droste-Jahrbuch 5 (1999–2004). Münster 2004.
  • Ilse Pohl: Miniaturen – Über Cornelia Goethe, Adele Schopenhauer, Clara Schumann und Annette von Droste-Hülshoff. Verlag der Cornelia Goethe Akademie, 2005, ISBN 3-933800-06-4.
  • Monika Ditz, Doris Maurer: Annette von Droste-Hülshoff und ihre Freundinnen. Turm-Verlag, 2006, ISBN 3-929874-05-9.
  • Heiko Postma: „Und darf nur heimlich lösen mein Haar …“ Über die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. jmb-Verlag, 2008, ISBN 978-3-940970-08-4.
  • Jochen Grywatsch, Winfried Woesler (Hrsg.): Droste-Jahrbuch 6, 2005/2006. Hannover 2007, ISBN 978-3-86525-066-7.
  • Aribert von Ostrowski: Droste (Second sight). Eine Ausstellung im Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde. hrsg. v. Jochen Grywatsch, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89528-608-7.
  • Renate Böschenstein: Idylle, Todesraum und Aggression. Beiträge zur Droste-Forschung. Hg. von Ortrun Niethammer. Bielefeld 2007.
  • Claudia Liebrand: Kreative Refakturen. Annette von Droste-Hülshoffs Texte. Freiburg 2008.
  • Jochen Grywatsch (Hrsg.): Raum. Ort. Topographien der Annette von Droste-Hülshoff. Droste-Jahrbuch 7, 2007/2008. Hannover 2009, ISBN 978-3-86525-117-6.
  • Claudia Liebrand, Irmtraud Hnilica, Thomas Wortmann (Hrsg.): Redigierte Tradition. Literaturhistorische Positionierungen Annette von Droste-Hülshoffs. Ferdinand Schoeningh, Paderborn 2010.
  • Günther Butkus, Frank Göhre (Hrsg.): So wie du mir. 19 Variationen über Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Bielefeld 2010, ISBN 978-3-86532-200-5.
  • Jochen Grywatsch (Hrsg.): Zimmer frei. Zehn museale Entwürfe für Annette von Droste-Hülshoff. Neue Wege der Literaturausstellung. Bielefeld 2011, ISBN 978-3-89528-869-2.
  • Jochen Grywatsch, Winfried Woesler (Hrsg.): Droste-Jahrbuch 8, 2009/2010. Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-234-0.
  • John Meier und Erich Seemann: Volksliedaufzeichnungen der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, in: Jahrbuch für Volksliedforschung 1, 1928.
  • Karl Gustav Fellerer: Das Lochamer Liederbuch in der Bearbeitung der Annette von Droste-Hülshoff, in: Musikforschung 5, 1952.
  • Karl Gustav Fellerer: Annette von Droste-Hülshoff als Musikerin, in: Archiv für Musikwissenschaft 10, 1953.
  • Anna Focher: Annette von Droste-Hülshoff, poetessa e musicista, in: Nouvelle Rivista Musicale Italiana 20, 1986.
  • Bodo Plachta: Annette von Droste-Hülshoff, in: Ludwig Finscher (Hrsg.): Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Aufl., Kassel-Basel 2001, Personenteil, Bd. 5, Sp. 1436ff.
  • Winfried Woesler: Modellfall der Rezeptionsforschung. Droste-Rezeption im 19. Jahrhundert. Dokumentation, Analysen, Bibliographie, erstellt in Zus.-arbeit mit A. Haverbusch/L. Jordan, 2 Bde., Frankfurt/M.-Bern-Cirencester 1980.
  • Bodo Plachta/Winfried Woesler (Hrsg.): Annette von Droste-Hülshoff. Sämtliche Werke in zwei Bänden. Frankfurt/M. 1994. (in Bd. 2 die Libretti). ISBN 978-3-618-62000-6.
  • Bodo Plachta (Hrsg.): Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). „aber nach hundert Jahren möchte ich gelesen werden“, Ausstellungskatalog, Wiesbaden 1997. ISBN 978-3-88226-898-0.
  • Ernst Alker: Droste zu Hülshoff, Anna Elisabeth Franziska Adolphine Wilhelmine Louise Maria Freiin von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S. 129–132 (Digitalisat).
  • Kindlers Literatur Lexikon. Hg. von Heinz Ludwig Arnold. 3., völlig neu bearbeitete Auflage, 18 Bde. Stuttgart: Metzler 2009 ISBN 978-3-476-04000-8. Bd. 3, S. 781–786.
  1. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  2. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  3. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  4. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  5. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  6. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  7. Werkgruppenartikel zu Das Lyrische Werk von Ortrun Niethammer
  • Gedichte und Interpretationen. Bd. 4: Vom Biedermeier zum Bürgerlichen Realismus. Hg. von Günter Häntzschel. Stuttgart: Reclam 2000 [zuerst 1983]. S.145-167 [Interpretation zu Am letzten Tage des Jahres (Silvester) von Winfried Woesler und Im Grase von Heinz Rölleke]. ISBN 978-3-15-007893-8.
  1. Werkartikel von Heinz Rölleke
  2. Werkartikel von Winfried Woesler

Medien

  • Audio-Book: Annette von Droste-Hülshoff. HörVerlag, München 1997 (Inhalt: Walter Gödden, Nachtwandlungen. Hörspiel – Penny S. Michel liest Gedichte der Droste).
  • „Levin, lieber Junge“. Annette von Droste-Hülshoffs Briefwechsel mit Levin Schücking. Ardey-Verlag, Köln/ Münster 2000, ISBN 3-87023-119-X [Edition Nyland. zwei Audio CDs].
  • Annette von Droste-Hülshoff: Ledwina. Ein Hörfeature von Walter Gödden. Gelesen von Sabine Negulescu. Aschendorff, Münster 2007, ISBN 978-3-402-00435-7.
  • Allein mit meinem Zauberwort, Annette von Droste-Hülshoff am Bodensee. VHS-Video, SWR Landesschau 2000, SWR Media, Baden-Baden.
  • Annette Droste. Gedichte – Prosa – Briefe – Musik (2002). Naxos 9783898161107.
  • „Wenn ich träume…“ Droste-Musik aus dem Fürstenhäusle in Meersburg. Annette und Maximilian von Droste-Hülshoff (1998), WETO-Verlag CD 98029.

Einzelnachweise

  1. Zur Problematik des Geburtsdatums der Droste
  2. Zur Forschungsdiskussion bezüglich des Geburtsdatums vgl. zusammenfassend Walter Gödden: Annette von Droste-Hülshoff. Eine Dichterchronik. 1993, S. 23
  3. Biografie bei der Annette von Droste-Gesellschaft e.V.
  4. Biographie auf der Homepage der Burg Hülshoff
  5. Google widmet Annette von Droste-Hülshoff ein Doodle
  6. Biografie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  7. Referat über Die Judenbuche
  8. Biografie auf balladen.de, abgerufen am 24. Juni 2009
  9. nach anderen Quellen 10. oder 14. Januar, beispielsweise in der Biographie im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren, abgerufen am 24. Juni 2009
  10. für den 14. Januar spricht ein wissenschaftlicher Aufsatz von August Schröder in den Beiträgen zur Westfälischen Familienforschung, Band 33–35, 1975–1977
  11. Winfried Woesler (Hrsg.): Briefwechsel. Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. 8,1, S. 79.
  12. Friedrich Beneke (1787–1865). Zitat in: Bodo Plachta (Hrsg.): Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). „aber nach hundert Jahren möchte ich gelesen werden“. Ausstellungskat., Wiesbaden 1997, S. 153.
  13. http://www.nach100jahren.de/ich-lerne-den-generalbass-auswendig/ (Stand: 6. Juni 2013).
  14. Winfried Woesler (Hrsg.): Briefwechsel. Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. 1980, Bd. 1,1, S. 104.
  15. Winfried Woesler (Hrsg.): Briefwechsel. Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. 1980, Bd. 10,1, S. 297.
  16. a b c lwl.org: LWL – Autorin, Zugriff am 11. November 2010
  17. lwl.org: LWL – Annette von Droste-Hülshoff – Die Autorin, Zugriff am 21. April 2012
  18. Fleige, Heinrich. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 41, Saur, München u.a. 2004, ISBN 3-598-22781-7, S. 140
  19. schule-bw.de: – Annette von Droste-Hülshoff in Meersburg, Zugriff am 10. November 2010
  20. suedkurier.de: Auf den Spuren eines vergessenen Künstlers, Südkurier vom 22. Januar 2009, Zugriff am 10. November 2010
  21. Westfälische Nachrichten: Havixbeck – Geburtsort Annettes?: Roxeler Heimatfreunde ärgern sich über Marketing-Bestrebungen der Nachbargemeinde, Münster-Roxel, Thomas Schubert, 18. Juni 2012
  22. 1997 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
  23. Sarah Kirsch: Zaubersprüche. München 1974, S. 42.
  24. http://www.wdr5.de/nachrichten/kultur.html WDR 5 (Westdeutscher Rundfunk) Kulturnachrichten, abgerufen am 30. September 2012

Weblinks

 Wikisource: Annette von Droste-Hülshoff – Quellen und Volltexte
 Commons: Annette von Droste-Hülshoff – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien