Hosenanzug

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Eine Frau trägt einen Hosenanzug.

Als Hosenanzug wird in der Damenoberbekleidung ein Ensemble aus Jacke und langer Hose aus gleichem Stoff bezeichnet. Darunter wird meist eine Bluse getragen. Dies entspricht in der Herrenbekleidung dem Anzug.

Die Akzeptanz des Hosenanzugs unterlag in den vergangenen Jahrzehnten einem gravierenden Wandel:[1]

  • Marlene Dietrich machte den Hosenanzug in den 1930er Jahren salonfähig.
  • Lenelotte von Bothmer löste 1970 einen Skandal aus, weil sie als erste Frau in einem Hosenanzug eine Rede im Bundestag hielt.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt nahezu ausschließlich im Hosenanzug auf. Während dies einerseits als „stilbildend“ gewürdigt wird,[2] zieht sie damit andererseits Spott auf sich[3] und wird sogar kabarettistisch als „der Hosenanzug“ oder „Bundeshosenanzug“ umschrieben.[4]
  • Auch Hillary Clinton tritt häufig im Hosenanzug auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Melanie Amann: Kleidung und Karriere - Jetzt haben die Frauen die Anzüge an. In: FAZ. 12. Dezember 2009, abgerufen am 19. Juni 2015.
  2. Bunte: „Die Hosenkanzlerin“
  3. "Barbie mit 20 Hosenanzügen": FDP-Minister Rösler macht Merkel zur Witzfigur. In: Hamburger Morgenpost. 7. September 2010, abgerufen am 19. Juni 2015.
  4. Wiktionary: „Periphrase“

Weblinks[Bearbeiten]