Hotel Bellevue (Berlin)

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Grand-Hotel Bellevue am Potsdamer Platz, 1903

Das Hotel Bellevue war das erste Grand Hotel am Potsdamer Platz in Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts.

Das fünfgeschossige Gebäude stand auf dem Grundstück Potsdamer Platz 1 auf der südlichen Spitze des Lenné-Dreiecks zwischen Bellevuestraße und Königgrätzer Straße, der heutigen Ebertstraße. Es wurde nach Entwürfen des Architekten Ludwig Heim errichtet und 1888 eröffnet. Zunächst trug es den Namen Hôtel du Parc, später war es auch als Thiergarten-Hotel bekannt.[1]

Mit seiner – an internationalen Vorbildern orientierten – Architektur läutete es die Zeit der Prachtbauten am Potsdamer Platz ein. Zusammen mit dem gegenüberliegenden – ebenfalls von Ludwig Heim errichteten – Palasthotel und dem luxuriösen Hotel Fürstenhof gehörte es Anfang des 20. Jahrhunderts zur Aschinger AG. Bereits 1928 wurde das Hotel wieder abgerissen, um dem Bau des Columbushauses Platz zu machen. Heute ist die Stelle, auf der einst das Hotel Bellevue stand, unbebaut. Unmittelbar dahinter steht das am 10. Januar 2004 eingeweihte Beisheim Center.

Als Hôtel du Parc bildet das Haus einen der Schauplätze in Theodor Fontanes Roman Cécile.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Theodor Fontane, Werke, Schriften, Briefe, Band 2, hrsg. von Walter Keitel und Helmuth Nürnberger, Hanser, 3. Auflage 1972, ISBN 3-446-11429-7, S. 900

52.5113.376111111111Koordinaten: 52° 30′ 36″ N, 13° 22′ 34″ O