Hovestadt

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Hovestadt ist ein Dorf in der Gemeinde Lippetal im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen mit 1.217 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2007).

Schloss Hovestadt von Norden aus gesehen
Schloss Hovestadt von Süden aus gesehen

Hovestadt ist neben der Kirche St. Albertus-Magnus vor allen Dingen durch das Wasserschloss Hovestadt mit Barockgarten bekannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hovestadt liegt südlich der Lippe gegenüber dem nördlich der Lippe gelegenen Dorf Herzfeld (Lippetal) im Auslauf der Soester Börde. Benachbarte größere Städte sind Lippstadt 14 Kilometer östlich, Hamm 18 km westlich, Beckum 13 km nördlich und Soest 10 km südlich von Hovestadt. Koordinaten: 51° 39′ N, 8° 9′ O

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1939 lebten in Hovestadt 676 Einwohner.

Am 1. Juli 1969 wurde Hovestadt in die im Rahmen der kommunalen Neuordnung neu geschaffene Gemeinde Lippetal eingegliedert.[1]

Im Jahr 2005 wohnten in Hovestadt 1.250 Einwohner.

Die den Übergang über die Lippe sichernde Burg Hovestadt wurde erstmals im Jahre 1292 urkundlich erwähnt. Wegen der strategisch günstigen Lage wurde die Burg mehrfach während des Mittelalters zerstört und wieder aufgebaut. Die als Wasserburg direkt an der Lippe gelegene Burg wurde von 1563 bis 1572 durch den Architekten Laurenz von Brachum im Stile der Renaissance erbaut und im Laufe der Jahre immer wieder verändert und erweitert bis zur heutigen Form. So wurde im Jahr 1733 die Vorburg von Johann Conrad Schlaun gebaut. Der Barockgarten aus dem 18. Jahrhundert wurde nach der Restaurierung im Jahre 1997 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet und ist jetzt Teil der Gartenroute Münsterland des European Garden Heritage Network. Seit 1733 bewohnen die Grafen von Plettenberg das Schloss.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 91.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]