Humberto Moreira

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Humberto Moreira

Humberto Moreira Valdés (* 28. Juli 1966 in Saltillo, Coahuila) ist ein mexikanischer Politiker. Er war Gouverneur des Bundesstaates Coahuila und Präsident der Partido Revolucionario Institucional (PRI).

Politische Karriere[Bearbeiten]

In seiner Geburtsstadt Saltillo war er von 2003 bis 2005 Bürgermeister. Am 25. September 2005 wurde er zum Gouverneur des Bundesstaates Coahuila gewählt. Er übte das Amt vom 1. Dezember 2005 bis zum 3. Januar 2011 aus.

Als Nachfolger von Beatriz Paredes Rangel wurde er 2011 zum Präsidenten der PRI gewählt. Diese Funktion übte er für einige Monate, vom 4. März bis zum 2. Dezember 2011, aus. Am 23. August 2011 wurde bekannt, dass während seiner Amtszeit als Gouverneur die Verschuldung des Bundesstaates um 34 Milliarden Pesos zugenommen hatte. Ihm wurde vorgeworfen, dass er diese Ausgaben in der Höhe von ungefähr 2 Milliarden Euro mit gefälschten Rechnungen belegt hatte. Am 2. Dezember 2011 musste er als Präsident der PRI zurücktreten.[1]

Familie[Bearbeiten]

Moreira verheiratete sich drei Mal und hat mehrere Kinder. Sein ältester Sohn, José Eduardo Moreira, wurde am 3. Oktober 2012 ermordet. Es handelte sich vermutungsweise um eine Vergeltungsaktion für den Tod des Neffen von Miguel Treviño, einem Führer der Los Zetas.[2]

Sein älterer Bruder Ruben Moreira wurde zum Gouverneur des Bundesstaates Coahuila für eine sechsjährige Periode vom 1. Dezember 2011 bis 30. November 2017 gewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Humberto Moreira, Mexico International Revolutionary Party President, Quits Amid Financial Scandal. In: Huffington Post. 2. Dezember 2011, abgerufen am 12. Oktober 2012 (englisch).
  2. Mexico investigates police over killing of politician's son. In: swissinfo. 5. Oktober 2012, abgerufen am 12. Oktober 2012 (englisch).