Impedanzkardiografie

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Impedanzkardiografie (andere Schreibweise: Impedanzkardiographie) ist die nichtinvasive (unblutige) Messung hämodynamischer Parameter des Herzens (wie Schlagvolumen, Herz-Zeit-Volumen). Diese Parameter spielen bei der Überwachung von Intensivpatienten eine entscheidende Rolle. [1]

Im Gegensatz zu invasiven Methoden (wie Thermodilution, Ficksche Methode), in welchen ein Katheter gelegt werden muss, nutzt man bei der Impedanzkardiographie Schwankungen der Impedanz (des Wechselstromwiderstands) über dem Thorax während einer Herzperiode. Dazu wird ein kleiner, konstanter Messstrom in den Körper geleitet und über die Spannungsänderung die Impedanzänderung bestimmt. Aus dieser Kurve lassen sich die hämodynamischen Parameter bestimmen. Im Allgemeinen bietet die Impedanzkardiographie eine gute Korrelation zu den invasiven Standardmethoden, ist aber aufgrund der Nichtinvasivität weitaus komplikationsärmer. Ein weiterer Vorteil der Impedanzkardiographie entsteht durch die Beat-to-beat-Messung des Schlagvolumens. Damit kann man in Echtzeit die Entwicklung des Patienten beurteilen und überwachen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Impedanzkardiografie Forschungsdokument
  2. Herzzeitvolumen (HZV) mit Impedanzkardiografie (IKG) bei cnsystems-med.de, abgerufen am 10. Mai 2016.
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