In fremderen Gezeiten

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In fremderen Gezeiten (Originaltitel: On Stranger Tides) ist ein pseudohistorischer Fantasy-Roman von Tim Powers.

Der Roman spielt im Goldenen Zeitalter der Piraterie. Hauptfigur ist der französische Puppenspieler John Chandagnac, später bekannt als Jack Shandy. Der Roman begleitet ihn bei seinen Bemühungen, an sein rechtmäßiges Erbe zu gelangen und seine Geliebte zu retten. Voodoo-Magie spielt in der Handlung eine besondere Rolle.

In fremden Gezeiten wurde im November 1987 in den USA erstveröffentlicht. Im darauffolgenden Jahr wurde er für den World Fantasy Award und den Locus Award nominiert. Sowohl der Computerspiel-Reihe Monkey Island (1990–2009) als auch dem Kinofilm Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (2011) diente er als Quelle der Inspiration.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Roman spielt im Jahr 1718, in der Zeit, in der Blackbeard (Schwarzbart) die Karibik terrorisiert und König Georg die Stirn bietet. Die Handlung folgt den Taten von John „Jack Shandy“ Chandagnac, der nach dem Tod seines Vaters, eines Puppenspielers, in die neue Welt reist. Dort will John seinen betrügerischen Onkel daran hindern, sich mit dem Familienerbe davonzumachen.

Während seiner Reise lernt er eine junge Frau namens Beth Hurwood kennen, deren Vater Benjamin Hurwood, ein Professor in Oxford, und dessen Leibarzt Dr. Leo Friend. Vor Jamaika werden sie von Piraten angegriffen und besiegt. John Chandagnac wird gezwungen, der Piratenmannschaft als Koch unter dem neuen Namen Jack Shandy beizutreten. Er entdeckt das allgegenwärtige Voodoo und dessen immense Wirksamkeit.

Als die Piraten an ihrem Ziel, dem Piratenstützpunkt New Providence, ankommen, wird eine Expedition zum Jungbrunnen ausgesandt. Mit Baron Samedi und Maître Carrefour sind zwei sehr fähige Männer im Bereich des Voodoo Teil der Gruppe, doch je näher sie ihrem Ziel kommen, desto mehr verlieren sie an Macht. Am Jungbrunnen angelangt, setzt Hurwood einen Zauber in Gang, der den Geist seiner verstorbenen geliebten Frau im Körper von Beth implantiert und deren Geist nach einiger Zeit völlig verdrängen wird.

Jack Shandy liebt Beth und kann das daher nicht zulassen. Daher macht er sich auf zur Verfolgung der Flüchtigen und muss sich hierbei neben Freibeutern und Zombies auch mit der englischen Flotte auseinandersetzen. Nebenbei erhält er auch noch die Chance, sein Erbe zu erstreiten.

Schließlich steht er Blackbeard selbst gegenüber, der allerdings ein fähiger Magier ist und zudem mit Hilfe mächtiger Verbündeter unsterblich zu sein scheint.

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. September 2009 gab die Walt Disney Company bekannt, dass der vierte Teil von „Fluch der Karibik“, der am 19. Mai 2011 erschien, den Titel „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ tragen werde. Diese Ankündigung hatte Spekulationen zur Folge, dass der Film der Handlung des Romans folgen würde, vor allem seit bekannt wurde, dass Tim Powers die Filmrechte des Romans an Disney verkauft hatte.[1] Ebenso wurde spekuliert, dass Jack Sparrow als Hauptperson Jack Shandy ersetzen würde.

Powers bestätigte, dass der Jungbrunnen definitiv in einem Film vorkommen würde, Sparrow und Shandy zwar völlig verschiedene Charaktere seien, sich aber Barbossa und Blackbeard teilweise deckten.[2]

Im Januar 2010 verkündete Disney, dass der Film am 20. Mai 2011 veröffentlicht werde. Am 22. März 2010 bestätigte Jerry Bruckheimer, dass sowohl Barbossa als auch Blackbeard in dem Film vorkommen würden, mit Blackbeard als Bösewicht. Blackbeard wurde von Ian McShane gespielt, und Penélope Cruz übernahm die Rolle von Blackbeards Tochter Angelica, die im Roman nicht vorkommt.[3] Im Film kommen, ebenso wie im Buch, auch Zombies vor.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. locus magazine online. Abgerufen am 17. Januar 2011 (englisch).
  2. comingsoon.net. Abgerufen am 17. Januar 2011 (englisch).
  3. moviesblog.mtv.com. Abgerufen am 17. Januar 2011 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]