Inamo

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inamo, teils auch INAMO geschrieben[1] ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, die vom gleichnamigen Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten herausgegeben wird.

Die Zeitschrift wurde 1994 von Wissenschaftlern verschiedener Fachbereiche gegründet, um dem „oft bis zur Karikatur verzerrtes Bild über den Nahen und Mittleren Osten“ nach dem Zweiten Golfkrieg „einen Beitrag zum besseren Verständnis [der] Region“ entgegenzusetzen.

Die Ausgaben behandeln jeweils ein Schwerpunktthema, dazu kommen bislang drei Sonderhefte über Syrien, die zweite Intifada und Zeitgenössische arabische Literatur.

Seit 2010 ist die Zeitschrift Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet.

Zielgruppe und Autoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift gilt gleichermaßen als anspruchsvoll und gut lesbar[2]. Eigener Anspruch ist „Die Lücke zwischen oberflächlicher Medienberichterstattung einerseits und hochspezialisierter Wissenschaft andererseits zu schließen“[3]. Autoren sind Wissenschaftler, Journalisten und Publizisten, insbesondere aus dem Nahen Osten.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum zehnjährigen Bestehen der Zeitschrift widmete das NDR Kulturjournal der Zeitschrift ein Feature[4]. Bereits zuvor berichteten Der Tagesspiegel[3], die Süddeutsche Zeitung[2] und die Neue Zürcher Zeitung[5] über inamo. Über das Sonderheft zur Zeitgenössische arabische Literatur berichteten Al-Hayat[6], Der Standard[7], Die Wochenzeitung[8] und erneut Der Tagesspiegel[9]. Über weitere Ausgaben wurde u. a. in Facts[10], Berliner Zeitung[11], Frankfurter Rundschau[12] berichtet.

INAMO-Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

inamo trat auch als Mitherausgeber zweier Bücher auf. Palästinensische Flüchtlinge und der Friedensprozeß, 1997 und Die Zukunft der orientalischen Christen, 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So in der Selbstdarstellung auf Archivlink (Memento des Originals vom 17. April 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.inamo.de
  2. a b Stefan Fischer und Rebecca Hillauer, Bier in Ägypten, Öl im Irak. „Zenith“ und „Inamo“ – zwei Fachzeitschriften über den Orient, Süddeutsche Zeitung, 23. April 2003
  3. a b Volker Wortmann, Eurozentrismus nein danke - Die „Inamo-Beiträge“ berichten über den Nahen Osten. Der Tagesspiegel, 30. Juli 1996
  4. Sigrid Brinkmann, Die Stimmen der Opposition versammeln. 10 Jahre „Inamo“: Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten. NDR Kulturjournal, 4. Januar 2005
  5. Das Elend der Palästinenser im Libanon, Neue Zürcher Zeitung, 19. Februar 1998.
  6. Samir Grees, Arabische Schriftsteller und Dichter besuchen Deutschland in Frankfurt - der Golf ist abwesend. Al Hayat, 18. September 2004
  7. Gudrun Harrer, Lesen, nicht nur darüber sprechen, Der Standard, 28. September 2004
  8. WOZ, Die Wochenzeitung Nr. 41, 7. Oktober 2004
  9. Croissants im Mondlicht, Der Tagesspiegel, 6. Oktober 2004
  10. Fahds langer Arm, FACTS, Nr. 8, 19. Februar 1998
  11. Michael Mayer, Krieg gegen die Dritte Welt? Die USA als neues Empire? Ein Blick in deutsche Zeitschriften. Berliner Zeitung, 28. Juli 2003
  12. Sonja Hegasy, Einfache Antworten, Frankfurter Rundschau, 9. Juni 2004