Ines Thomsen

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Ines Thomsen (* 1975 in Pinneberg) ist eine deutsche Kamerafrau, Regisseurin und Drehbuchautorin.

Berufliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomsen war als Kameraassistentin in Auckland (Neuseeland) und Berlin aktiv. Von 1997 bis 2004 machte sie ein Kamerastudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg mit Diplom. Dazwischen erhielt sie für 2000/2001 ein DAAD-Jahresstipendium für ein Studium an der Filmschule ESCAC in Barcelona. Seit 2015 ist sie Mitglied der Deutschen Filmakademie.[1][2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000 wurde Thomsen mit „sportfrei“ für den deutschen Kamerapreis nominiert. 2006 erhielt sie unter anderen den Dokumentarfilmpreis des Filmfestivals Max Ophüls Preis[3] und den Prix Europa für den Kinodokumentarfilm Mañana al Mar. 2010 erhielt der von ihr fotografierte Kinospielfilm „Todos vós sodes capitáns“ (Regie: Oliver Laxe) den Fipresci Preis in Cannes. 2015 erhielt sie für den Kinodokumentarfilm „Ein Papagei im Eiscafé“ den new berlin film award - Bester Dokumentarfilm beim 11. achtung berlin Film Festival und den ersten Preis beim 19. Filmfest Schleswig-Holstein.[4]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kamera
  • 2000: Sportfrei (Kurzdokumentarfilm)
  • 2000: Ein Liebesversuch (Kurzspielfilm)
  • 2000: Berlin Schwarzweiß / Berlin in Schwarz und Weiß (Dokumentarfilm)
  • 2001: Papas (Kurzdokumentarfilm)
  • 2004: Spielgefährten (Kurzdokumentarfilm)
  • 2005: Zuhause Reisen (Dokumentarfilm)
  • 2005: Der Fall (Kurzspielfilm)
  • 2006: Freifliegen - Mit Interflug durch Ost und West (Dokumentarfilm)
  • 2006: Mañana al Mar (Kinodokumentarfilm)
  • 2007: Edge City: The Story of the Merry Pranksters (Kinodokumentarfilm)
  • 2008: Achtung: Psychonauten - Der Künstler Thomas Zipp (Dokumentarfilm)
  • 2008: Charged Abstraction: Der Künstler Anselm Reyle (Dokumentarfilm)
  • 2009: 24 h Berlin - Ein Tag im Leben (Dokumentarfilm)
  • 2010: Elf Onkel (Spielfilm)
  • 2010: Todos vós sodes capitáns (Kinospielfilm)
  • 2011: Geburtstag: Ein Film der nie gedreht wurde (Kurzspielfilm)
  • 2011: Die Pfandleiher (Dokumentarfilm)
  • 2012: Mala Hanoj (Little Hanoi) (Dokumentarfilm)
  • 2012/2013: To Make A Comedy Is No Fun (Dokumentarfilm)
  • 2013/2014: Mein Vater, sein Vater und ich (Kinodokumentarfilm)
  • 2014: Ein Papagei im Eiscafé (Kinodokumentarfilm)
  • 2015: Democracy - Im Rausch der Daten (Kinodokumentarfilm)[5]
Regie
  • 2000: Sportfrei (Kurzdokumentarfilm) (Co-Regie)
  • 2002: Cantando la vida (Kurzdokumentarfilm)
  • 2004: Een Land, twee Meere (Kurzfilm)
  • 2004: Spielgefährten (Kurzdokumentarfilm)
  • 2006: Mañana al Mar (Kinodokumentarfilm)
  • 2014: Ein Papagei im Eiscafé (Kinodokumentarfilm)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 11. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.inesthomsen.de
  2. Mitglieder: Deutsche Filmakademie. Abgerufen am 19. Februar 2017.
  3. Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf | Pressemitteilungen | Max-Ophüls-Preis 2006 – Dokumentarfilm- ... Abgerufen am 19. Februar 2017 (deutsch).
  4. filmtank GmbH: Ein Papagei im Eiscafé » filmtank Audience. Abgerufen am 19. Februar 2017.
  5. farbfilm verleih: DEMOCRACY im Rausch der Daten. Abgerufen am 19. Februar 2017 (englisch).