International Rescue Committee

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Das International Rescue Committee (IRC), bis 1942 International Rescue and Relief Committee (IRRC), ist eine internationale Hilfsorganisation für Flüchtlinge und Kriegsopfer. Es verleiht jährlich den Freedom Award.

Das IRC wurde 1933 auf Vorschlag von Albert Einstein gegründet, um Flüchtlingen vor dem Naziregime zu helfen. Heute unterstützt es einerseits Flüchtlinge in den USA im Rahmen des US-amerikanischen Flüchtlingsansiedlungsprogramms, andererseits ist es in Krisengebieten weltweit aktiv. Insgesamt arbeitet das IRC in über 40 Staaten (Stand Anfang 2018[1]).

Das IRC ist der Ausgangspunkt für eine kontroverse Schätzung der Übersterblichkeit in der Demokratischen Republik Kongo aufgrund von Konflikten nach dem Völkermord an Tutsi in Ruanda. Nach Angaben des IRC wurde die Übersterblichkeit auf 3,8 Millionen Todesfälle geschätzt[2]. Diese Schätzung wurde von einer Gruppe belgischer Demographen in Frage gestellt, die von einer europäischen Institution in die Demokratische Republik Kongo entsandt wurden, um bei der Aufstellung von Wahllisten für die Demokratische Republik Kongo mitzuhelfen[3]. Zu Vergleichszwecken haben sie eine Studie über die übermäßige Sterblichkeit in der Demokratischen Republik Kongo im Zeitraum 1998–2004 durchgeführt, die zu 183.000 Todesfällen führte, zwanzig Mal weniger[4].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Where We Work. In: International Rescue Committee (IRC). (rescue.org [abgerufen am 15. Februar 2018]).
  2. UNITED NATIONS HUMAN RIGHTS - DEMOCRATIC REPUBLIC OF THE CONGO, 1993–2003 Report of the Mapping Exercise documenting the most serious violations of human rights and international humanitarian law committed within the territory of the Democratic Republic of the Congo between March 1993 and June 2003 August 2010, page 48, footnote 86
  3. ADRASS
  4. Overmortality in Congo (DRC) during the 1998-2004 Conflicts: an Estimate of Excess Deaths scientifically based on Demographic Methods André Lambert and Louis Lohlé-Tart, demographers, October 2008