Irmela von der Lühe

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Irmela von der Lühe (* 24. Juni 1947 in Berlin) ist eine deutsche Autorin, Herausgeberin und ehemalige Professorin im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften am Institut für deutsche und niederländische Philologie an der Freien Universität Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irmela von der Lühe studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten von Tübingen, Münster und Berlin. Nach dem Ersten Staatsexamen 1971 war sie Wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin. 1977 erfolgte die Promotion. Nach dem Zweiten Staatsexamen war sie als Studienrätin und später als Studiendirektorin an der Fichtenberg-Oberschule in Berlin-Steglitz tätig. 1993 erfolgte ihre Habilitation. Nach Lehrtätigkeiten in Berlin und Göttingen war sie vom 1. Oktober 2004 bis zu ihrer Emeritierung Universitätsprofessorin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin.[1]

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Lühes Forschungsschwerpunkte sind Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Schriftstellerinnen der Moderne, deutsch-jüdische Literatur im 20. Jahrhundert, Exilliteratur sowie Holocaust und Literatur. Im Bereich Thomas Mann und der Familie Mann ist ihr Schwerpunkt Erika Mann, deren Werk sie gemeinsam mit Uwe Naumann herausgibt und über die sie eine Biografie verfasst hat.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Natur und Nachahmung in der ästhetischen Theorie zwischen Aufklärung und Sturm und Drang – Untersuchungen zur Batteux-Rezeption in Deutschland. (Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft Bd. 283.) Bonn 1979
  • Erika Mann: Eine Biographie. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 5. Aufl. 2001, ISBN 3-596-12598-7
  • Erika Mann: Eine Lebensgeschichte. Rowohlt, Reinbek 2009, ISBN 978-3-499-62535-0
  • „Auch in Deutschland waren wir nicht wirklich zu Hause“: jüdische Remigration nach 1945. Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0312-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zitiert nach dem Weblink der Freien Universität Berlin
  2. Irmela von der Lühe, rowohlt.de, abgerufen am 27. Mai 2013