Isabella Seymour-Conway

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Porträt von John Hoppner: Isabella Seymour-Conway, Marchioness of Hertford

Isabella Seymour-Conway, Marchioness of Hertford (geboren als Lady Isabella Anne Ingram; * 7. Juli 1759 in London; † 12. April 1834 auf Ragley Hall) war eine britische Adlige und Mätresse des Königs Georg IV. von Großbritannien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isabella Anne war die einzige Tochter des Politikers Charles Ingram, 9. Viscount Irvine (1726–1778), und dessen Frau Frances Shepheard (1733–1807). Die Erziehung von Isabella, in der Familie Bella genannt, wurde von den Eltern streng überwacht. Isabella galt als frühreif und ausgesprochen intelligent. Am 20. Mai 1776 heiratete Isabella in London Francis Seymour-Conway, 2. Marquess of Hertford (1743–1822), den ältesten Sohn von Francis Seymour-Conway, 1. Marquess of Hertford, und Isabella Fitzroy. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor: Francis Seymour-Conway, 3. Marquess of Hertford (1777–1842), der 1798 Maria Emilia Fagniani (1775–1856) heiratete.

Isabella Seymour-Conway war eine elegante und hochgewachsene Frau, deren Schönheit die Aufmerksamkeit des Prinzregenten Georg (1762–1830) erregte. Ihr Mann war nicht besonders erfreut darüber, dass der Prince of Wales seiner Frau Avancen machte, daher zog er mit seiner Familie nach Irland. Jedoch erhöhte dies die Zuneigung des Prinzen zu Lady Seymour-Conway, die im Jahre 1807 seine Mätresse wurde. In den folgenden Jahren war der Prince of Wales regelmäßiger Gast in Hertford House, dem Londoner Stadthaus der Familie, sowie im Familienwohnsitz Ragley Hall in Warwickshire. Das Ehepaar Seymour-Conway gehörte zu den Anhängern der Tories und beeinflusste den Prinzregenten für deren Sache. Die Liaison wurde 1819 beendet, da Georg sich einer neuen Favoritin, Elizabeth Conyngham, Countess of Conyngham (1769–1861), zuwandte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • George Edward Cokayne; with Vicary Gibbs, H.A. Doubleday, Geoffrey H. White, Duncan Warrand and Lord Howard de Walden, editors, The Complete Peerage of England, Scotland, Ireland, Great Britain and the United Kingdom, Extant, Extinct or Dormant, new ed., 13 volumes in 14 (1910–1959; reprint in 6 volumes, Gloucester, U.K.: Alan Sutton Publishing, 2000), volume II, page 338. Hereinafter cited as The Complete Peerage.
  • Peter W. Hammond, editor, The Complete Peerage or a History of the House of Lords and All its Members From the Earliest Times, Volume XIV: Addenda & Corrigenda (Stroud, Gloucestershire, U.K.: Sutton Publishing, 1998), page 115. Hereinafter cited as The Complete Peerage, Volume XIV.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]