Isochrone

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Isochrone (v. griech.: ἴσο iso = gleich + χρόνος chronos = Zeit) sind Linien gleicher Zeit oder gleichen Eintritts eines Ereignisses.

Anwendungsbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Orte die von Paris aus in 3, 6 oder 9 Stunden mit dem Zug erreichbar sind (Stand: 2006)

Als Isochrone bezeichnet man

  • in der Geophysik die Verbindungslinien aller Punkte, an denen ein Ereignis (z. B. Erdbebenwelle, Flutwelle) gleichzeitig messbar ist, siehe Erreichbarkeitskarte.
  • in der Verkehrsgeographie die Verbindungslinien aller Orte, die von einem Ausgangspunkt aus in derselben Zeit zu erreichen sind.
  • in radiometrischen Datierungsmethoden die Geraden in einem Isochronendiagramm, deren Steigung ein Maß für das Alter einer Gesteinsprobe ist.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Adjektiv isochron beschreibt in der Technik periodische Vorgänge gleicher Dauer, also konstanter Frequenz; (siehe auch: synchron)
  • Bei Uhren bezeichnet man die Gleichförmigkeit von Schwingungen als Isochronismus, also ihre konstante, von äußeren Störeinflüssen unabhängige Frequenz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Isochrone maps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Isochrone – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen