Jack Orsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jack Orsen (bürgerlich Nikolai Poptrandov) ist ein auch unter dem Künstlernamen HeSS bekannter Berliner Battlerapper. Orsen ist Teil der Rapgruppe M.O.R., die als Pionier des deutschsprachigen Battleraps gilt.

Leben & Karriere[Bearbeiten]

Poptrandov wurde als Sohn einer ungarischen Familie in Georgien geboren. Bis zu seinem siebten Lebensjahr lebte er in Los Angeles, von wo aus seine Familie nach Berlin-Kreuzberg umzog. Schon in jungen Jahren bekam er Probleme mit dem Gesetz, da er nach eigenen Angaben mit Drogen handelte. Nachdem er den damals noch sehr jungen Rapper Curse kennengelernt hatte, begann er erstmals sich für die Hip-Hop-Kultur zu interessieren. Wenig später machte er über ein ansässiges Jugendhaus mit den ebenfalls noch unerfahrenen Rappern Kool Savas, Fumanschu und Justus Jonas Bekanntschaft, die ihn in ihre Crew Masters of Rap aufnahmen.

Orsen begann seine Rapkarriere im Umfeld des Royalbunker-Cafés, das repräsentativ für das gleichnamige Label von M.O.R. war. Durch den sich hieraus entwickelten engen Kontakt zu Kool Savas und Taktloss, trat er darauf auch zeitweise in deren Vorprogramm auf..

2004 erschien sein Soloalbum Note 1+. Es folgte noch im gleichen Jahr ein gemeinsames Album mit Taktloss.

Orsen ist neben seinen Gastbeiträgen auf Alben anderer M.O.R.-Mitglieder auf Veröffentlichungen von Künstlern wie beispielsweise Automatikk, Boba Fettt, Eko Fresh, Fumanschu, King Orgasmus One, Plattenpapzt und Prinz Porno zu hören.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2004: Note 1+ (Royal Bunker / Groove Attack)
  • 2004: Direkt aus dem Knast (du Spast) (Kollaboration mit Taktloss) (Royal Bunker / Groove Attack)

Weblinks[Bearbeiten]